Pacemaker Editor 2.0.2
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Beschreibung Mit dem Pacemaker Editor lassen sich ohne große Vorkenntnisse eigene Musikmixe basteln. Überblenden und Tempoanpassung erledigt Pacemaker bei Bedarf automatisch. Zur Garnierung des Mixes stehen zahlreiche Effekte zur Verfügung. Das englischsprachige Programm ist kostenlos und für Windows XP, Vista und Macintosh zu haben. Der Download-Link kommt per Email, nachdem man seine Emailadresse und einen Benutzernamen auf der Programmhomepage hinterlassen hat. Der Editor Titel aus der eigenen Musiksammlung lassen sich per Drag'n Drop oder eine Importfunktion in den Pacemaker Editor laden. Auch iTunes-Bibliotheken werden akzeptiert. Der Editor unterstützt die Audioformate MP3, M4A (AAC-LC), Ogg Vorbis, WAV, FLAC, AIFF und SND. Bein Einlesen der Tracks werden diese zunächst auf ihr Tempo (BPM) hin analysiert. Die Audiodateien bleiben unverändert. Die Programmoberfläche ist sehr übersichtlich. Sie enthält den Bearbeitungsbereich für die Mixe, darunter sind in Listenform fertige Mixe, die Titelbibliothek mit sämtlichen Metadaten (Tags) und so genannte "Cases" angeordnet. In den "Cases" können Titel thematisch sortiert oder für einen neuen Mix vorab zusammengestellt werden. Die Pflicht: Mixen Durch Herüberziehen mit der Maus landen einzelne Tracks im Bearbeitungsbereich. Dort werden sie als Wellenform dargestellt. Über ihre Anfangs- und Endmarkierungen lassen sich Tracks zurechtschneiden. Wird ein weiterer Track über den vorhandenen gelegt, erzeugt Pacemaker automatisch eine farbig hinterlegte Überblendung, die später noch anpassbar ist. Per Rechtsklick auf die Markierung erscheint das Kontextmenü. Wird hier "Beat Match" aktiviert, gleicht Pacemaker automatisch das Tempo der beiden Tracks an. Fertig ist der erste Mix! Die Kür: Effekte Richtig zur Sache geht es aber erst mit den Effekten. Die Auswahl ist sehr ordentlich und in die Gruppen X-Fade, EQ, Colour FX, Beat FX, Loop und Reverse aufgeteilt. Die Funktionsweise ist bei allen Effekten ähnlich: Zunächst wird der gewünschte Effekt mit der Maus auf die vorgesehene Stelle des Mixes gezogen und dort farbig markiert. Die genaue Position und Dauer kann dann ebenfalls per Maus fein justiert werden. Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) lässt sich die Art des Effektes näher definieren. Innerhalb der Effektmarkierung befindet sich ein horizontaler Balken. Er dient als Schieberegler für die Intensität des Effektes (0-100%). Auf dem Balken lassen sich per Doppelklick wiederum einzelne Steuerpunkte setzen und per Maus verschieben, um eine Art Verlauf zu erzeugen. In der Praxis sorgt dies dafür, dass beispielsweise ein Wah-Wah-Effekt nicht abrupt einsetzt sondern sich langsam auf- und abbaut. Auch die Lautstärke oder die Wiedergabegeschwindigkeit kann auf diese Weise variiert werden, wobei dank Time-Stretching die Tonhöhe erhalten bleibt. Mehrere Effekte übereinander zu legen ist ebenfalls kein Problem. Hat man den Dreh einmal raus, steht dem munteren Mixen nichts mehr im Weg. Praktisch: Die Effekte lassen sich bequem während der Wiedergabe verstellen und gleichzeitig probehören. Abspielen und Export Mixe werden innerhalb des Programms verwaltet, als Projektdatei gespeichert und über den internen Player abgespielt. Der Export als Audiodatei ist ebenfalls möglich. Hierfür verwendet Pacemaker das Ogg Vorbis Format (~ 192 kb/s). Ein Export als MP3 oder verlustfrei als FLAC fehlt bedauerlicherweise. Fazit Wem das Live-Mixen, zum Beispiel mit Mixxx, zu stressig ist, der kann mit Hilfe des Pacemaker Editors in aller Ruhe seine Werke zusammenbasteln und genüsslich experimentieren. Eine ausführliche Dokumentation gibt es zwar nicht, aber immerhin eine recht umfangreiche englische FAQ auf der Programmhomepage. Schade, dass ein MP3- oder FLAC-Export fehlt. Pluspunkte
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