Foobar2000 ist ein vielseitiger Audioplayer mit umfangreichem Werkzeugkoffer an Bord. Die schlanke und flotte Freeware unterstützt zahlreiche Audioformate, besticht durch ein hohes Maß an Funktionalität, gute Klangqualität und eine geringe CPU-Belastung. Die Benutzeroberfläche ist äußerst schlicht gehalten. Mit einer Art Baukastensystem lassen sich sehr komfortabel auch komplexe Ansichten des Musikbestandes, der Playlisten und Titel erstellen.
Von Haus aus beherrscht Foobar2000 viele Audioformate (MP1, MP2, MP3, MP4, MPC, AAC, Ogg Vorbis, FLAC / Ogg FLAC, WavPack, WAV, AIFF, AU, SND, WMA) sowie die Wiedergabe von Audio-CDs und Internetstreams. Verlustbehaftete Audioformate werden in einem aufwendigen Verfahren dekodiert, was dem Klang zu Gute kommen soll.
Foobar2000 legt großen Wert auf standardkonforme Titelinformationen und setzt beim Taggen entweder auf formatspezifische Tags oder die multiformat geeigneten ID3v1 bzw. APE-Tags.
Für die Titelverwaltung ist standardmäßg "AlbumList" zuständig: Die Bibliothek bietet unterschiedliche Ansichten zuvor festgelegter Musikordner, zum Beispiel nach Album, Genre oder Interpret sortiert. Ein Abbild der Verzeichnisstruktur ist ebenfalls möglich. Ein Suchfilter hilft, gezielt nach Titeln zu fahnden.
Mit wenigen Handgriffen wandelt der Konverter eine Songauswahl in andere Audioformate um. Für gängige Encoder wie LAME MP3 oder Ogg Vorbis gibt es bereits Voreinstellungen. Allerdings gehören die benötigten Kodierer nicht zum Installationsumfang. Weitere Einstellungen und Encoder lassen sich ergänzen.
Seit Version 0.9 liest foobar2000 auch Audio-CDs aus. Mehrfaches Auslesen und Prüfen der Audiodaten soll Lesefehler minimieren.
Mittels ReplayGain vereinheitlicht foobar2000 auf Wunsch die Lautstärke der Audiodateien. Eine Analyse ermittelt den Korrekturfaktor und schreibt ihn in einen separaten Tag. Beim Abspielen wird die Lautstärke entsprechend angepasst.
Dank der Plugin-Architektur sind zahlreiche Programmerweiterungen verfügbar, darunter auch Spezialanwendungen. Die Installation beinhaltet bereits einige Filter und Konverter sowie einen Equalizer. Auf der Foobar2000 Homepage finden sich zudem Plugins von Drittanbietern, die den Player zum Schweizer Messer der Digital-Audio-Gemeinde machen.
Wichtige Versionsänderungen
Version 0.9.1: Foobar2000 erbarmt sich nun auch der WMA-Wiedergabe (kein Tagging) und unterstützt offiziell ASIO Soundkartentreiber.
Version 0.9.2: Unter anderen wurde die Programmoberfläche des CD-Rippers überarbeit. Der Dateikonverter wurde um Voreinstellungen für den
Nero
AAC Encoder erweitert.
Version 0.9.3.1: Gegenüber 0.9.3 gab es einige kosmetische Änderungen, ausserdem wurde ein Fehler behoben (hohe CPU-Last beim Titelwechsel).
Version 0.9.4: Foobar2000 soll sich nun noch flotter Starten und Schließen lassen. Die Anzeige für Dateieigenschaften wurde weiter verbessert, unter anderem bei LAME-kodierten MP3-Dateien. Im Kontextmenü für MP3-Dateien gibt es neben "Fix MP3-Header" zwei neue MP3-Werkzeuge: "Rebuild MP3-Stream" und "Edit MP3-Gapless Playback Information".
Beim Schreiben von ID3v2-Tags sollen fehlerhafte Tags aus anderen Programmen weniger Probleme bereiten. Außerdem lassen sich jetzt auch WMA-Tags bearbeiten.
Prima: Die freedb-Abfrage für Album- und Titelinformationen aus dem Internet ist nun im Programm integriert. Es wird kein zusätzliches Plugin mehr benötigt. Damit ist foobar2000 standardmäßig ein kompletter CD-Ripper, der sogar einen sicheren Lesemodus beherrscht.
Überarbeitete Funktionen und Fehlerbereinigungen an verschiedenen Stellen runden das Update ab.
Version 0.9.4.4 aktualisiert die Vorbis Libraries auf Version 1.2.0 und korrigiert einzelne Fehler.
Version 0.9.4.5 spielt auch die im Betastadium befindliche Musepack Streamversion 8 ab. Sonst gab es keine Änderungen.
Version 0.9.5 kommt mit neuer Standardoberfläche: Mit einer Art Baukastensystem lassen sich sehr komfortabel auch komplexe Ansichten erstellen. Update auf FLAC 1.2.1.
Version 0.9.5.1 bringt kleinere Verbesserungen und Fehlerbereinigungen.
Neu in
Version 0.9.5.2: Leichte Überarbeitungen an der Programmoberfläche, verbesserte ID3v2-Konformität und Anzeige von WMA Cover-Art.
Alle Änderungen gegenüber älteren Versionen sind im
Changelog zu finden.