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dBpoweramp (dMC) R13.4

 
 

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Version vom
09.03.2010 (von R 13.3)

Dateigröße
4 MB

Betriebssystem
Windows 98 bis 7

Lizenz
Shareware

Preis
Kostenlos

Autor
illustrate/spoon

Kommentare
siehe unten

Getestet von
MPeX.net/DB

Bei MPeX.net seit
03.12.2003

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Beschreibung
Unter Freunden digitaler Musik zählt der dBpoweramp Music Converter (dMC) zu den bewährten Hilfsmitteln und reiht sich seit Version R12 in die Oberklasse der CD-Ripper ein.
Das Audiowerkzeug konvertiert zahlreiche Audioformate oder erstellt Musikdateien direkt von einer Audio-CD. Der kostenlosen Basisversion stehen zwei Kaufversionen zur Seite: Das "Power Pack" mit zusätzlichem Funktionsumfang und das Profiwerkzeug dMC "Reference".

Konverter für Wave und MP3 sind in der Basisinstallation bereits enthalten. Eine umfangreiche Auswahl zusätzlicher Audioformate kann kostenlos nachinstalliert werden. Sie lassen sich im "Codec Central" genannten Bereich der dMC-Homepage herunter laden. Die Installation der Erweiterungen erfolgt automatisch und gelingt auch Einsteigern.

Unterstützt werden neben Wave und MP3 unter anderem die Formate AAC/MP4, Musepack, Ogg Vorbis, Windows Media Audio, WavPack, FLAC und Monkeys Audio. Weitere Kommandozeilen-Encoder lassen sich über den so genannten "CLI Encoder" einbinden.

Einzig die Benutzung des MP3-Encoders (LAME) ist in der Basisversion auf 30 Tage begrenzt und gehört mit zum Erweiterungspaket "Power Pack".

Per Mausklick zum Wunschformat

Beim Klick mit der rechten Maustaste auf eine Audiodatei oder Mehrfachauswahl erscheint im Kontextmenü des Windows Explorers der neue Eintrag "Convert to". Er ruft ein Menü auf, in dem das gewünschte Zielformat inklusive der Kodiereinstellungen, der Speicherort sowie bei Bedarf zusätzliche Filter (Resampler, ReplayGain) einzustellen sind.
Praktisch: dMC übernimmt beim Konvertieren auch die Titelinformationen (Tags) der Audiodateien.

Mit dem Batch Converter lassen sich mehrere Verzeichnisse oder auch ganze Verzeichnisbäume in einem Arbeitsgang umwandeln. Leider kann die Gratisversion keine Verzeichnisstrukturen mehr spiegeln. Dafür wird nun die Version dMC Reference benötigt.

Auch die per Kontextmenü angezeigten Dateieigenschaften werden aufgebohrt und liefern nun wesentlich mehr Informationen über Audiodateien als bisher. Bei Bedarf lassen sich die ID-Tags bearbeiten.

Schnell und sicher: Der CD-Ripper

Der CD-Ripper hat sich seit dMC R12 in die allererste Liga katapultiert und kombiniert mehrere Prüf- und Lesetechniken für Audio CDs. Die Tracks werden zunächst flott ausgelesen und über das Internet mit den Prüfsummen der AccurateRip-Datenbank verglichen. Erst wenn keine Übereinstimmung festgestellt wird oder sich die betreffende CD nicht in der Datenbank befindet, wird der Track erneut zum Vergleich der Prüfsummen ausgelesen und die Lesegeschwindigkeit reduziert.
Auf CD-Kopien mit Cue-Sheets muss man zur Zeit leider noch verzichten. Sie sollen in der kommenden Version folgen.

Um AccurateRip zu nutzen, muss zuvor die so genannte "Offsetkorrektur" für das CD-Rom Laufwerk ermittelt werden. Dabei handelt es sich um eine Art "Eichung". Sie stellt sicher, dass die Prüfsummen der dMC-Anwender in der AccurateRip-Datenbank auch vergleichbar sind. Laufwerke werden meist automatisch erkannt. Ansonsten muss man einen von zigtausend CD-Titeln zur Hand haben, mit deren Hilfe die Offsetkorrektur "händisch" bestimmt wird.

Für "Secure Ripping", also insbesondere das mehrfache Auslesen und Vergleichen, ist das dMC Power Pack erforderlich. Zusätzliche Auslesetechniken bietet dMC Reference. Hier wird auch die C2-Fehlerbehandlung entsprechender Laufwerke unterstützt.

Wie viele andere Programme auch, bezieht der dMC-Ripper CD-Informationen über das Internet, benennt die Audiodateien automatisch und speichert die Titelinformationen in so genannte Tags. Neben der kostenlosen freedb-Abfrage ist in den käuflichen Programmversionen auch eine Abfragelizenz für weitere Metadaten-Dienste enthalten. Sie liefern gegenüber freedb zum Beispiel auch das Album-Cover oder CD-Bewertungen. Die in R13 neu integrierte "PerfectMeta"-Technik gleicht Metadaten mehrerer Anbieter ab, um zuverlässige Titel- und Albuminformationen zu gewährleisten.

Die Audiodateien können nach dem Auslesen mit verschiedenen Filtern nachbearbeitet werden. Die Filter müssen separat von der dMC-Homepage herunter geladen und ins Programmverzeichnis kopiert werden. Mit dabei sind unter anderem ein Resampler oder ein ReplayGain-Filter zur Vereinheitlichung der Lautstärke.

Versionen und Lizenzen

Das Versions- und Lizenzmodell des neuen dBpoweramp Music Converters ist sehr modular aufgebaut aber nicht wirklich auf Anhieb zu durchschauen. Die Übersicht dBpoweramp Registrations bringt in Kombination mit den Versionsunterschieden etwas Licht ins Dunkel.

Die kostenlose Basisversion ist ein ordentlicher Dateikonverter mit CD-Ripper inklusive AccurateRip. So richtig in Fahrt kommt dMC R13 erst mit dem Power Pack für 24 $, das als 30-Tage Version bereits in der Freeware enthalten ist.
Ein echtes Profitool ist dBpoweramp Reference für rund 36 $. Es bietet neben den bereits genannten Features unter anderem Multiprozessor-Unterstützung, eine Scriptsprache, Fließkommaberechnung, zusätzlich einen Fraunhofer MP3-Encoder oder eine Schnittstelle für DirectX/VST DSP-Effekte.

Ältere Windows-Versionen und DRM

Die Software läuft unter Windows 98 bis Vista. Für Windows 98 ist ggf. ein kleines offizielles MS-Update des Betriebssystems erforderlich.

WMA-Dateien mit Digitalem Rechtemanagement (DRM), wie sie z.B. viele Downloadshops anbieten, können natürlich nicht in andere Formate umgewandelt werden.

Versionsänderungen

Neu in dMC R13: Der CD-Ripper greift auf die Metadaten zusätzlicher Datenbanken zu (GD3, MusicBrainz und TrackType). GD3 bietet zum Beispiel Albumcover mit bis zu 500x500 Pixeln an. Die neu integrierte "PerfectMeta"-Technik gleicht Metadaten mehrerer Anbieter ab, um zuverlässige Titel- und Albuminformationen zu gewährleisten. Ein weiteres Feature des CD-Rippers ist das "hidden first track ripping".

Version R13.3 enthält keine neuen Funktionen, aber einige Korrekturen und Verbesserungen, u.a. bei der C2-Fehlerkorrektur über USB/Firewire.

Und dMC R13.4 enthält unter anderem den aktualisierten Lame Codec 3.93.3 sowie kleine Verbesserungen.

Alle Änderungen listen die Version Changes auf.


Pluspunkte
  • Konvertiert alle gängigen Audioformate
  • Tag-Informationen bleiben erhalten
  • CD-Ripper kombiniert mehrere Prüf- und Lesetechniken
  • einfache Bedienung per Explorer-Kontextmenü


Minuspunkte
  • MP3-Encoder nur 30 Tage kostenlos


Links
   dBpoweramp (dMC) R13.4 Home Page
   Anleitung » Format X»Y gelöst! - Audioformate umwandeln (basiert auf dMC R10)


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Besucherkommentare
  • 20.06.2009 - 20:33 zu dBpoweramp (dMC) R13.2
    Habe jetzt mehrfach das Programm in einer alten 11er Version, einer 12er Version und der jetzigen 13er Version an ein und derselben Datei mit jeweils denselben Einstellungen getestet. Es kommen sehr unterschiedlich komprimierte Testdateien heraus: einmal knapp 6 MB (12), einmal 7 (13) MB und einmal 9 (11) MB. Die neuere Version 13 komprimiert also schlechter als die alte 12er.
  • 28.02.2008 - 20:57 zu dBpoweramp (dMC) R12.4
    Neben "EAC" der beste, weil sicherste Ripper. Habe mich zum Kauf der teuren Referenz-Version entschlossen, weil das Auslesen bei vergleichbaren Einstellungen deutlich schneller abläuft als in "EAC". Wenn mein Laufwerk nicht solche Performance_Probleme mit "EAC" hätte, wäre ich bei diesem Programm geblieben, denn es ist technisch mindestens ebenbürtig und kostenfrei.
  • 01.01.2008 - 13:53 zu dBpoweramp (dMC) R12.3
    Gutes PRG, taugt wunderbar zum Wandeln in die Unterstützen Formate. Einfach zu bedienen, leider ist Interface in "english". Als als Player wunderbar zu benutzen. Vielleicht fehlt dem einen oder anderen noch der eine Codec, also vorher gucken auf der Homepage. So sind die Handyformate (IMHO) aussen vor. *Daumen hoch*


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