40 Prozent Wachstum beim digitalen Musikverkauf
19.08.2010 | Von Dirk Bösel
Die Deutschen kaufen immer mehr Musik im Netz. Laut einer Mitteilung des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) stiegen die Umsätze mit Musikdownloads in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Vor allem Verkäufe von digitalen Musikalben, so genannten Bundles, sorgten für den Schwung im digitalen Musikgeschäft. Ihre Umsätze stiegen von 27,57 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2009 auf 41,55 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2010 um über 50 Prozent. Der Umsatz mit einzelnen Musikstücken stieg im gleichen Zeitraum von 24,17 auf 30,42 Millionen Euro um rund 26 Prozent. Laut BVMI wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 4,7 Millionen Alben und 29,73 Millionen Einzeltracks abgesetzt. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2005 wurden rund acht mal so viele digitale Alben verkauft. "Während in vielen Ländern die digitale Wachstumskurve etwas abflacht, rechnen wir für Deutschland auch in 2010 erneut mit einem stabilen Umsatzwachstum von rund 30 Prozent beim digitalen Musikverkauf", sagte BVMI-Geschäftsführer Stefan Michalk. Musikliebhaber könnten aus einem breiten Angebot von über 40 digitalen Musikservices im Netz wählen. Damit sei der Wettbewerb in Deutschland intensiver als in anderen Ländern, so Michalk weiter. Mit über 300 Labels und Unternehmen aus der Musikbranche repräsentiert der Bundesverband Musikindustrie nach eigenen Angaben rund 90 Prozent des deutschen Musikmarktes. |
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Vor allem Verkäufe von digitalen Musikalben, so genannten Bundles, sorgten für den Schwung im digitalen Musikgeschäft. Ihre Umsätze stiegen von 27,57 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2009 auf 41,55 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2010 um über 50 Prozent. 







