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Home Page : News : SOFTWARE : Ganz oder gar nicht? Musikverwaltung mit iTunes
Datenbank und Dateiverwaltung
iTunes selbst verwaltet alle importierten Titel, wie einige ähnlich aufgebaute Jukebox- Programme auch (Windows Media Player, MusicMatsch Jukebox), innerhalb seiner XML-Datenbank. Sie erlaubt es, auch größere Datenbestände zu organisieren. Vorteil des ganzen ist, dass man innerhalb einer Datenbank alle Informationen strukturiert sammeln kann, vorausgesetzt man hält diese Datenbank synchron mit den abzuspielenden Daten (und dem Inhalt des iPods). Hierdurch muss nicht bei jedem Programmstart der gesamte Datenbestand aller verfügbaren Medien "abgeklappert" werden. Der Titelkatalog ist also nach kurzer Zeit erreichbar, steht für Abfragen innerhalb der Suchfunktion (die "search by typing" unterstützt) und zur Synchronisierung zur Verfügung. Eine Verwaltung die sich an den aktuell eingehängten Medien (Mounts) orientiert, wie ich sie z.B. bei musikCube kennen gelernt habe, fehlt dem Programm. Nicht erreichbare Titel werden einfach nur vom Programm entsprechend markiert.
iTunes orientiert sich fast vollständig an den Metainformationen (Tags) in den Dateien selbst. Dateinamens- und ordnerbasierte Sammlungen werden mittels der automatischen Verwaltung (empfohlen) beim Import (entspricht dem "Hinzufügen" bei anderen Programmen) aufgelöst und die Dateien, komplette Tags vorausgesetzt, in ein von iTtunes verwaltetes Verzeichnis verschoben. Meist werden beim Import Dateinamen gekürzt, die mehr als 52 Zeichen verwenden. Die Struktur innerhalb der automatischen Verwaltung ist » Verzeichnis mit Künstlernamen/Titel.* «. Die Verwaltungsautomatik kann übrigens nicht konfiguriert werden, zum Beispiel auf "Alben" umgestellt, anstelle von "Künstler" oder beispielsweise auf Basis "Künstler (Jahr) Album", namens- bzw ordnerbasierte Ablagen anlegen. Dies ist in der Bedienungsphilosophie auch nicht vorgesehen. Dieses Konzept zwingt nach dem Import dazu, sich vollständig von Ordnungsprinzipien, die auf Verzeichnissen und Dateinamen basieren, zu trennen und alle zukünftigen Aktionen mittels iTunes durchzuführen, damit die Datenbank synchron arbeitet. Würden die Dateinamen geändert, so gingen die Bezüge innerhalb der Datenbank verloren. Tags die außerhalb des Programms verändert werden, z.B. mit mp3tag, werden mit dem nächsten Abspielen der Datenbank hinzugefügt. Die automatische Verwaltung durch iTunes will also gut überlegt sein, eine Rückgängig-Funktion für die automatische Verwaltung gibt es nämlich nicht. Oberfläche und Bedienung
Die Ergonomie des Programms ist insgesamt gelungen. Im wesentlichen finden sich alle benötigten Funktionen offensichtlich und gut erreichbar über die nicht windows-standardkonforme Oberfläche verteilt. Die optischen Einblendeffekte und der Default-Skin erfordern etwas viel Ressourcen, einige dieser Effekte lassen sich aber abschalten. Das zentrale Playlist-Fenster gibt sich recht aufgeräumt und übersichtlich, ist sogar konfigurierbar, z.B. in der Anzahl und im Inhalt der Spalten.
Equalizer-Voreinstellungen sind für jeden Titel einzeln speicherbar, selbiges gilt auch für die Lautstärkeeinstellungen, die aber nicht wie in anderen Programmen editiert werden können. Globale Tastaturkommandos zur Steuerung kennt das Programm nicht, es muss deshalb erst *aktiv* in den Vordergrund geholt werden, bevor es Tastaturkommandos akzeptiert. Möglichkeiten die Signalausgabe zu beeinflussen, also Wave-Out oder DirectSound zu konfigurieren, sind nur über die Quicktime-Optionen erreichbar. Ein "Sharen" eigener Musik im eigenen Netzwerk ist möglich. Die Musik kann dann mittels weiterer iTunes-Installationen im internen Netz verteilt werden. Audio-CDs brennen Das Brennen einer Titelliste ist aus der Anwendung heraus möglich, aber leider nicht mit angeschaltetem Crossfader, dafür aber mit einer Lautstärkeanpassung namens Soundcheck. Einfache Funktionen zum Brennen so genannter mp3-Daten-CDs sind ebenfalls vorhanden. Eine Lautstärkeanpassung ist bei dieser Variante allerdings nicht möglich, kann aber vor dem Brennen mit mp3Gain vorgenommen werden. CD-Text wird nicht unterstützt. Titellisten und Inlays für Jewel Cases lassen sich aus dem laufenden Programm heraus über die Drucken-Funktionen gestalten.
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