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laut.fm: wenn Musikexperten Radio machen

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18.06.2005 | Von Dirk Bösel

"Stellt euch vor, es käme Musik im Radio, die gut ist." Nein, bescheiden sind sie bei laut.fm nicht. Brauchen sie auch nicht, denn das vor wenigen Tagen gestartete Online-Radio ist ein Ableger des Musikportals laut.de. Ein logischer Schritt. Warum sollte ein Online-Magazin, dass sich den ganzen Tag mit Musik und Szene beschäftigt, die Favoriten des Teams nicht durch den digitalen Äther jagen?



Gesagt, getan. Und die Richtung ist klar vorgegeben. Laut.fm spielt rund um die Uhr Alternative-Rock, Indie-Pop, dazu etwas Electronika und ein Schuss Hip Hop. Kein Chartgedudel und keine Dauerbejingelung. Gerade liefen Placebo, Beck und der Smashing Pumpkins Klassiker "Bullet With Butterfly Wings". Lange nicht mehr gehört. In Zusammenarbeit mit Tiscali Business, InLiMedia und PWsoft hat sich hier also eine Allianz des guten Musikgeschmacks gebildet.

Eine besondere Stärke des Senders ist die Verknüpfung mit dem laut.de Informations-Fundus. Zu den gespielten Titeln gibt es direkt die Bandbiografien, ausführliche CD-Kritiken oder zum Beispiel aktuelle Tourdaten.
Technisch wird das ganze über einen Windows Mediaplayer im Browserfenster realisiert. Das ist nicht jedermans Sache. Aber mit ein paar Tricks aus dem Forum des Senders bekommt man ihn auch unter Linux und ohne Mediaplayer zum Laufen.

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