Studie: Risiko bei Datenklau verschwindend gering
28.04.2004 | Von Lars Bräuer
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Wenn es nach der internationalen Studie des Wittener Konsumforschers Markus Giesler geht, ist das Risiko beim sogenannten Datenklau im Internet, also z.B. in Tauschbörsen erwischt zu werden, sehr gering und fast so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Das Prinzip sei einfach: Je mehr Nutzer sich in den Tauschbörsen tummeln, desto weniger Risiko besteht für den einzelnen Benutzer von der Industrie erwischt zu werden.
Professor Giesler meint "Der Nutzer ist doch nur einer von vielen. Warum sollte man gerade ihn erwischen?" und stellte seine "Theorie des kollektiven Konsumentenrisikos" kürzlich an der Harvard Business School in Boston vor. Seine Studie stützt Giesler auf die innerhalb von 4 Jahren gesammelte Erfahrung bei der Beobachtung des Risikoverhaltens der Benutzer in den beliebtesten Tauschbörsen Kazaa, Napster und Limewire. Durch die anhaltende Vernetzung aller Bereiche werden Vergehen von Musiktausch bis zum Cyber-Terrorismus immer schwerer zu verfolgen und können in den seltensten Fällen aufgedeckt werden. Selbstverständlich ist es für die Musikindustrie schier unmöglich und vorallem viel zu aufwendig einen großen Teil der Tauschbörsennutzer abzumahnen, daher wird sie auch weiterhin erfolgreich auf die Abschreckung der Benutzer durch entsprechende Abmahnwellen setzen. |
KOMMENTARE / DISKUSSION
Re: Studie: Risiko bei Datenklau verschwindend gering (Jodler Sepp, 14.05.04 11:58)
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