Tauschbörse Kazaa drohen 45.000 Euro Strafe pro Tag
30.11.2001 | Von Lars Bräuer
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Nun geht es auch der Tauschbörse Kazaa an den Kragen. Wie berichtet begann die Musikindustrie kürzlich Ihren Kreuzzug gegen die größten Tauschbörsen in der Zeit nach Napster. Dabei handelt es sich um Morpheus, Kazaa und Grokster, wobei das niederländische Unternehmen Kazaa für die Software und das Netzwerk aller drei Dienste verantwortlich ist.
Obwohl bisher vermutet wurde, dass der von Musiccity aus den USA betriebene Dienst Morpheus am verwundbarsten für Klagen ist, hat nun ein Gericht in den Niederlanden ein Urteil zum Fall Kazaa gefällt. Die Klage wurde von der niederländischen Organisation Buma/Sterma, die sich um die Rechte der Künstler und Komponisten in den Niederladen kümmert, eingereicht. Kazaa müsse laut Urteil innerhalb von 2 Wochen Urheberrechtsverletzungen über die Software unterbinden, ansonsten drohen dem Unternehmen pro Tag rund 45.000 Euro Strafe. Ein Vorteil hat das Urteil allerdings auch für Kazaa, denn Buma/Sterma wurde zu Verhandlungen mit Kazaa über ein legales Angebot verpflichtet. Jetzt bleibt zu erwarten wann es auch Morpheus und Grokster an den Kragen geht. Da Kazaa für die Software des Netzwerkes aller drei Dienste zuständig ist, werden sich dadurch vermutlich auch die beiden anderen Dienste entsprechend anpassen müssen. Das Tauschnetzwerk wäre so wirksam an der Wurzel bekämpft worden und weitere rechtliche Schritte wären dann nicht mehr möglich. |
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RE:Tauschbörse Kazaa drohen 45.000 Euro Strafe pro Tag (Fluesilator, 19.01.02 12:01)
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