Freie Musik: Open Audio License der EFF
11.09.2001 | Von Gregor Lawatscheck
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Wie heise.de meldet, hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) am vergangenen Wochenende in San Francisco die "Open Audio License" vorgestellt. Bei einem OpenAir-Konzert von Künstlern, die ihre Musik bereits unter der OAL anbieten, wurde der Öffentlichkeit dieses Lizenzmodell vorgestellt. Die OPL orientiert sich an der aus der Softwarebranche bekannten General Public License (GPL) und soll interessierten Musikern helfen, die Freiheit eines Stückes sicherzustellen.
Musik, die unter der OAL heraugegeben wird, darf beliebig getauscht, kopiert sowie verändert werden und darf als Vorlage -z.B. als Samples - für neue Stücke dienen. Die einzigen beiden Bedingungen dabei: Der Originalkünstler muß genannt werden und ein verändertes Stück muß ebenfalls unter der Open Audio License veröffentlicht werden. Durch diesen Schritt soll wie bei der GPL verhindert werden, daß Stücke gegen den Willen von Künstlern verkommerzialisiert werden können. Die Transformation der General Public License auf Musik liegt durch die heutzutage einfache Digitalisierung von Musik nahe. Musik hat durch Formate wie MP3 den Status von Software erhalten, deren Rechte gleichermaßen schützenswert sind. So stellt die OAP einen erfrischenden Gegenpol zum momentanigen Trend in der Industrie dar, der in die Richtung Einschränkung und Verschlüsselung geht. Auch wenn Open Audio License einen schwierigen Stand haben wird, steht sie für den Gedanken, Musik nicht nur aus kommerziellen sondern auch aus ideologischen Gründen zu machen. |
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