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Home Page : News : MUSIK : IUMA: Free-MP3 Anbieter bezahlt Künstler
Richtig beschwert hatte sich bei AMP3.com im April diesen Jahres allerdings die Firma Houston InterWeb Design - nämlich wegen der Patentrechtlichen Besitzrechte an der Technik für die Werbung in MP3-Dateien, daß von dieser Firma für AMP3.com entwickelt worden war. Jenes sorgte kurzerhand dafür, daß nun gar keine der AMP3.com Künster mehr nach dem Modell bezahlt werden können. AMP3.com kündigt immerhin an, den Service nach Beendigung des Rechtsstreits fortsetzten zu wollen. Das Werbefinanzierte Modell könnte generell Schule machen in der Online-Musik-Branche. Ein Großteil der Informationsangebote im Internet finanzieren sich bereits rein durch Werbung, durch Werbung finanzierte Flatrates sind in Deutschland im Kommen - bevor einzelne Plattenfirmen ganz verzweifeln, könnten sie sich durch ein teils werbefinanziertem Angebot stützten - denkbar wäre dies. Ähnlich denkt der amerikanische Musik-Anbieter Listen.com zusammen mit dem Vermarkter everad.com, die für ein Banner während des Downloads und beim Hören von Musik in einem Desktop-Fenster plädieren. Als werbegestützter Pionierservice von seiten der Plattenfirmen startete im Dezember 1999 heardon.com als Plattform von Platinum Records - des gesamte Katalog soll kostenlos downloadbar gemacht werden - einer der bekanntesten Künstler von Platinum ist Six Pence Non The Richer. Leider ist der Service nicht besonders brauchbar, da MP3s nur in 96 Kbps angeboten werden (wir berichteten). Im März diesen Jahres startete PlayJ.com - das samt Plugin für Winamp und dem Mediaplayer mit eignem eigenen Format und Werbetrailern am Anfang der Stücke einige kostenlose Downloads von halbwegs bekannten Künstlern wie z.B. Carl Cox realisieren. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das werbegestützte hören von Musik im Internet entwickeln wird.
» Platinum Records: Wie Free Music nicht sein sollte
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