Metallica möchte 340.000 Nutzer von Napster sperren lassen
04.05.2000 | Von Lars Bräuer
|
Wir berichteten bereits über das von Metallica angestrengte Gerichtsverfahren gegen die Firma Napster. Grund für die Klage: Über das Netzwerk von Napster ist es den Nutzern möglich Metallica Songs auszutauschen, ohne dafür zu zahlen. Somit fühle sich die Band in Ihren exklusiven Rechten verletzt. Ausserdem besteht die Möglichkeit Songs vor der offiziellen Veröffentlichung herunterzuladen. In diesem Zusammenhang beauftragte Metallica die Agentur NetPD damit, Benutzernamen der Benutzer herauszusuchen, die einen oder mehrere Metallica Songs anbieten. Mit Hilfe dieser Liste soll Napster dazu gebracht werden, die entsprechenden Benutzer zu sperren und somit die Weiterverbreitung der Songs zu verhindern. Anscheinend wissen weder die Agentur noch Metallica, dass es kinderleicht ist sich einen neuen Benutzernamen zuzulegen, wenn der alte gesperrt ist. Es müsste schon die IP-Adresse direkt gesperrt werden. Dies ist wiederum nicht so einfach, da die Internet-Anbieter ihre IP-Adressen bei jeder Einwahl dynamisch, d.h. neu vergeben. Anhand der IP-Adresse könnte indirekt, über den Internet-Anbieter, der Telefonanschluß eines Nutzers herausgefunden werden. Da dieses Verfahren sehr aufwendig ist wird es sicher nicht durchgeführt. Sollte Napter dennoch die Namen sperren, werden warscheinlich auch andere Künstler nachziehen und dies verlangen. |
KOMMENTARE / DISKUSSION
NEWSLETTER
» Jetzt für kostenlosen Newsletter anmelden
| « Voriger Artikel | News Gesamtübersicht | Nächster Artikel » |









