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Home Page : News : ALLGEMEIN : SDMI special II - Verschlüsselung und Wasserzeichen
Im Internet gilt das verschieben von MP3 Files heute als Kavaliersdelikt - damit ist der Empfänger und dessen Einstellung gegenüber der Schützenswertigkeit dessen, was er grad entpackt hat, das Problem. Während der Erstellung eines MP3 Files wird das betreffende Musikstück in kleine Pakete, sogenannte Frames verpackt. Nun enthalten diese Frames normalerweise schon allemöglichen Einträge die zur Dekodierung und zum Abspielen des Files ausgelesen werden. Man könnte nun jeden einzelnen Frame verschlüsseln. Solche Modelle werden kommen - theoretisch kann im Header (praktisch der Kapsel) des Frames durch die Musikindustrie/den Künstler bestimmt werden, in welcher Art der Hörer Zugangsberechtigung zum Musikstück bekommen soll. Marketingstrategen bekommen leuchtende Augen - die Zauberwörter hier sind Vermarktungsmodelle wie "Pay pro Play" und Musikstücke mit Verfallsdatum (diese Musikstück ist mindestens haltbar bis dd/mm/aa :) ) oder eben die ganz einfache, schnöde Vervielfältigungskontrolle. Das ganze Problem daran diese Pläne zu verwirklichen ist, daß die Kapselinformation nicht mit dem Ihhalt verwachsen ist. Ist die Kapsel ganz geöffnet oder unschädlich gemacht, kann jeder den Inhalt "nackt" weiterreichen. Auch könnten bestimmte versierte Leute die Kapsel so umprogrammieren, daß die Vermarkter völlig falsche Daten über das jeweilige File zurückerhielten, oder so, daß ein Musikstück, das dafür vorgesehen war niemals verfällt, damit auch niemals unabspielbar wird und so auch nicht mehr erstanden werden muß! Welche Firmen diese Technologien anbieten und was die letzten Übereinkünfte in diesem Feld sind ist im SDMI special III zu lesen.
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