Freddy Vs. Jason
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Original Titel Freddy Vs. Jason Kinostart 20.11.2003 Genre Horror Erscheinungsjahr 2003 Land USA Verleih Warner |
Regie Ronny Yu Autor Damian Shannon / Mark J. Swift Laufzeit 97 Minuten FSK ab 18 Jahren Hauptdarsteller Robert Englund Ken Kirzinger Monica Keena Jason Ritter Kelly Rowland |
Zu zweit macht's mehr Spaß!
Er hat schon Kultstatus erreicht, der entstellte Mann mit der Klingenhand. Unzählige Male irrte Freddy Krueger in der "Nightmare"-Reihe durch die Träume der Menschen und ließ diese dann wahre Alpträume erleben. Wer einschläft, ist eigentlich schon so gut wie tot. Das Grauen hat aber ein jähes Ende, als die Menschen beginnen, ein Traumblocker-Medikament einzunehmen. Für Freddy, der sich nur in den Traumlandschaften bewegen kann, bedeutet das den Verzicht auf seine blutrünstigen Ausflüge.
Doch der Mann im gestreiften Pullover ist zwar brutal, aber nicht dumm. So kommt er auf die glanzvolle Idee, den Killer von Crystal Lake, besser bekannt als Jason aus der "Freitag, der 13."-Reihe, in seine Pläne einzubeziehen. Der Junge mit der Eishockey-Maske wird aus seinen Träumen geweckt und soll von nun an Freddy Krueger die Opfer zuspielen.
Leider geht der Plan für Mr. Kralle nicht ganz nach seinen Wünschen auf, denn Jason tötet die Menschen massenweise selbst und lässt für Freddy nichts übrig. Er könnte einem fast leid tun, der arme Freddy. Hat er doch nichts mehr, was er aufschlitzen darf. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung: Ihm muss es nur irgendwie gelingen, Jason wieder in die Traumwelt zu befördern. Und da kann dann abgerechnet werden. Der Kampf kann beginnen - Freddy vs. Jason!
Dass nicht nur dieser Kampf, sondern der gesamte Film äußerst blutig verläuft, wird wohl niemanden wirklich überraschen. Im Gegenteil: Fans dieses Genres haben allen Grund, sich über die gut gemachten Splatter-Effekte zu freuen. Arme, Beine und Köpfe fliegen nur so umher und das Blut spritzt fast aus der Leinwand. Trotzdem treiben dieses Effekte weniger das Grauen, als vielmehr ein Schmunzeln auf die Gesichter der Zuschauer. Ernst kann man Filme dieser Art in der Tat nicht nehmen. Wer das macht, sollte sich ein Ticket für einen anderen Film kaufen.
Verkaufen lässt sich anscheinend wiederum ein Horrorfilm besser mit zwei Legenden als nur mit einer. Obwohl es nicht viel Neues gibt, ist dieses Zusammentreffen zwischen Freddy und Jason mal etwas anderes, denn der Stoff für eine Fortsetzung der herkömmlichen Art, sei es "Nightmare" oder "Freitag, der 13.", sollte den Filmemachern so allmälig ausgehen. Deshalb scheint es jetzt in Mode zu kommen, Charaktere aus verschiedenen Filmen in einem Film aufeinandertreffen zu lassen. Bestes Beispiel für einen weiteren Streifen dieser Art wird "Alien vs. Predator" sein, schon bekannt aus den ähnlich klingenden Computerspielen. Auch wenn man den Produzenten Geldschneiderei durch Einfallslosigkeit vorwerfen kann - ausreichend Action und Spaß wird auf jeden Fall garantiert sein. Denn wer hat schon Mitleid, wenn sich das Böse gegenseitig zur Strecke bringt?
Von Lars Lehmann
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