Dare Devil
|
» Links zum Artikel |
![]() |
Original Titel Dare Devil Kinostart 20.03.2003 Genre Action Erscheinungsjahr 2003 Land USA Verleih 20th Century Fox |
Regie Mark Steven Johnson Autor Mark Steven Johnson Laufzeit 103 Minuten FSK ab 16 Jahren Hauptdarsteller Ben Affleck Jennifer Garner Colin Farrell Michael Clarke Duncan |
Dare Devil : Ben Affleck braucht Blindenhund
Im Jahr 1964 schufen Stan Lee und Bill Everett in den USA die Comic-Reihe Daredevil mit einem Superhelden, der sich, wie so oft in Comics, als multiple Persönlichkeit entpuppt.
Auf den neuesten Stand gebracht, also schneller, lauter und gewaltvoller kämpft unser Superheld alias Ben Affleck in einer Doppelrolle gegen die ungerechten Bösewichte der Welt an. Tagsüber als Rechtanwalt Matt Murdock, nachts als Daredevil, der furchtlose, maskierte Rächer. Furchtlos muss er auch sein, denn seit einem Unfall in seiner Kindheit ist Matt Murdock blind. Was ihn trotzdem zu unglaublicher Kraft verhilft: seine restlichen vier Sinne, besonders die Akustik, sind von übermenschlicher Präzision.
Trotzdem erweckt es den Eindruck, dass Matt Murdock und sein zweites Ich Daredevil den gesamten Film über mehr einstecken müssen als austeilen dürfen. Obwohl die Produzenten laut eigener Aussagen stets darauf bedacht waren, den Daredevil so menschlich wie möglich darzustellen, gibt der Held einige akrobatische Kunststückchen zum Besten, bei denen sogar Spiderman und Batman und Drehschluss bitten würden. Bei den zuvor genannten Comic-Verfilmungen wird wenigstens ein Hauch von Realitätsnähe gewahrt, da die Fähigkeiten nur durch technische Hilfsmittel wie Netze und Seile möglich sind. Daredevil verzichtet jedoch nicht nur auf sein Augenlicht, sondern er erledigt zielgenaue Sprünge von Haus zu Haus eben mal Freihand. Die Erklärung des Ursprungs dieser gigantischen Fähigkeiten bleiben die Produzenten dem Zuschauer schuldig.
Eine längere Einführungsphase hätte dem Streifen sicherlich nicht geschadet. Vermutlich gab die relativ flache Story nicht mehr als viel Action und hübsche Nahkämpfe her. Eine Story, bei der man am Ende den Eindruck hat, der Film hätte noch gar nicht richtig begonnen. Der Eindruck wird besonders deutlich, wenn Daredevil's "Freundin" und Kampfkunstexpertin Elektra (Jennifer Garner) ihren Kurzauftritt beendet und man sich fragt: "Was, das war's schon?"
Fazit: In den Vereinigten Staaten war der Film ein großer Erfolg. Das mag u.a. an der Tatsache liegen, dass die Daredevil Comics über dem großen Teich um einiges populärer sind als hierzulande. Wer schöne, schnelle Bilder, gepaart mit einem großartigen Soundtrack mag, liegt mit diesem Streifen richtig. Alle anderen sollten auf die "konventionellen" Helden wie Batman 5 oder Spiderman 2 warten.
Von Lars Lehmann
Auf den neuesten Stand gebracht, also schneller, lauter und gewaltvoller kämpft unser Superheld alias Ben Affleck in einer Doppelrolle gegen die ungerechten Bösewichte der Welt an. Tagsüber als Rechtanwalt Matt Murdock, nachts als Daredevil, der furchtlose, maskierte Rächer. Furchtlos muss er auch sein, denn seit einem Unfall in seiner Kindheit ist Matt Murdock blind. Was ihn trotzdem zu unglaublicher Kraft verhilft: seine restlichen vier Sinne, besonders die Akustik, sind von übermenschlicher Präzision.
Trotzdem erweckt es den Eindruck, dass Matt Murdock und sein zweites Ich Daredevil den gesamten Film über mehr einstecken müssen als austeilen dürfen. Obwohl die Produzenten laut eigener Aussagen stets darauf bedacht waren, den Daredevil so menschlich wie möglich darzustellen, gibt der Held einige akrobatische Kunststückchen zum Besten, bei denen sogar Spiderman und Batman und Drehschluss bitten würden. Bei den zuvor genannten Comic-Verfilmungen wird wenigstens ein Hauch von Realitätsnähe gewahrt, da die Fähigkeiten nur durch technische Hilfsmittel wie Netze und Seile möglich sind. Daredevil verzichtet jedoch nicht nur auf sein Augenlicht, sondern er erledigt zielgenaue Sprünge von Haus zu Haus eben mal Freihand. Die Erklärung des Ursprungs dieser gigantischen Fähigkeiten bleiben die Produzenten dem Zuschauer schuldig.
Eine längere Einführungsphase hätte dem Streifen sicherlich nicht geschadet. Vermutlich gab die relativ flache Story nicht mehr als viel Action und hübsche Nahkämpfe her. Eine Story, bei der man am Ende den Eindruck hat, der Film hätte noch gar nicht richtig begonnen. Der Eindruck wird besonders deutlich, wenn Daredevil's "Freundin" und Kampfkunstexpertin Elektra (Jennifer Garner) ihren Kurzauftritt beendet und man sich fragt: "Was, das war's schon?"
Fazit: In den Vereinigten Staaten war der Film ein großer Erfolg. Das mag u.a. an der Tatsache liegen, dass die Daredevil Comics über dem großen Teich um einiges populärer sind als hierzulande. Wer schöne, schnelle Bilder, gepaart mit einem großartigen Soundtrack mag, liegt mit diesem Streifen richtig. Alle anderen sollten auf die "konventionellen" Helden wie Batman 5 oder Spiderman 2 warten.
Von Lars Lehmann
LINKS
» Filme bei Amazon.de» Trailer zum Film
» Dare Devil Homepage
» Daredevil vs. Spider-Man - Duell der Mächte bei Amazon.de
» Daredevil vs Spider-Man [UK IMPORT] bei Amazon.de
» Daredevil bei Amazon.de
« Zurück zur Übersicht

