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Home Page : Movies : Buddy - Der Weihnachtself
Einmal Nordpol und zurück Wir befinden uns am Nordpol im Land der Elfen. Die Rede ist hier jedoch nicht vom "Herr der Ringe", sondern von Buddy, Buddy dem Weihnachtselfen (Will Ferrell). Zusammen mit den anderen Elfen hilft er dem Weihnachtsmann bei der Produktion von Spielzeugen für die Kinder der Welt, denn pünktlich zur Bescherung muss alles fertig sein.
Obwohl Buddy genauso eifrig bei der Arbeit ist wie seine Kollegen, gilt er doch als ständiger Außenseiter. Nicht zuletzt mag das an seiner Größe liegen. Ist ein normaler Elf um die zwei bis drei Fuß hoch, überragt Buddy das Dreifache. Die Erklärung ist ebenso einfach wie schockierend für den Riesenelf: Als Menschenbaby kletterte er in den Geschenkesack des Weihnachtsmanns und kam so direkt aus dem Waisenhaus zum Nordpol. Dort wurde er liebevoll von der Gemeinschaft aufgezogen - wohl wissentlich, dass es sich bei dem Neuzugang um einen Menschen handelt. Da sich Buddy nun fehl am Platze fühlt und seinen richtigen Vater kennenlernen möchte, beschließt er, die Reise zu seiner Heimatstadt New York City auf sich zu nehmen. Dort angekommen muss er sich erst einmal an die hektische, materialistische und raue Großstadtatmosphäre gewöhnen. Hier und da kämpft er mit den technischen Errungenschaften der Neuzeit. So wird die Rushhour zum Abenteuerspielplatz und die Drehtür vom Kaufhaus zum Karussell. Doch letztendlich kann Buddy seinen Vater Walter (James Caan), einen sarkastischen Kinderbuchverleger, in dessen Büro im Empire State Building ausfindig machen.
Nun hat Buddy nicht nur die schwere Aufgabe Walter von der Vaterschaft zu überzeugen, sondern auch den Glauben an den Weihnachtsmann in der Stadt wieder lebendig werden zu lassen. Denn ohne diesen Glauben kann der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten nicht fliegen. Ob der Weihnachtself Buddy es schafft, die gestressten Großstädter zu einem besinnlichen Fest zu bewegen, können sich große wie kleine Elfen seit dem 11. Dezember im Kino anschauen. In der Tat handelt es sich bei diesem Streifen um einen wunderbaren Märchenfilm, der in der heutigen Zeit spielt. Man verzichtete fast gänzlich auf Special-Effects und ließ vielmehr handgemachte Kulissen auf die Zuschauer wirken. Computeranimierte Figuren sucht man vergeblich. Stattdessen wurden die Fabelwesen im Elfenland in der alten Tradition des Stop-Motion-Verfahrens à la Knetemännchen animiert. Echte Märchenatmosphäre eben. Viel Slapstick bringt vor allem die jungen Zuschauer zum Lachen, aber auch eine Menge Wortwitz kann den Älteren unter uns ein Schmunzeln abgewinnen. Hauptbotschaft des Films ist, wie so oft, die Menschen wieder freundlicher und warmherziger werden zu lassen. Schöne, heile Welt - Zumindest im Kino.
Lars Lehmann
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