Selber auf Sendung zu gehen ist gar nicht so schwer. Die benötigten Programme sind sogar kostenlos.
Wie es geht, zeigen unsere Anleitungen für SHOUTcast.
Doch der Teufel ist ein Eichhörnchen: Der SHOUTcast-Server ist gestartet, das DSP-Plugin sendet, trotzdem kann anscheinend niemand das Programm empfangen?! Nachfolgend einige Tipps zur Problembehebung.
Inhalt
Radioaufruf über die SHOUTcast Yellow Pages
Radioaufruf über die Sender-Adresse
Test: Ist mein Radio überhaupt zu empfangen?
Portfreigabe / Portweiterleitung
Radioaufruf über die SHOUTcast Yellow Pages
Wenn im DSP-Plugin der Eintrag in die Yellow Pages (YP) aktiviert ist und die Angaben zum Sender (Genre etc.) eingetragen sind, taucht der Sender nach einiger Zeit in der Senderliste auf www.shoutcast.com auf. Ein Klick auf "Tune In!" startet die Wiedergabe.
Radioaufruf über die Sender-Adresse
Ein Aufruf des Senders ist aber auch mittels der Sender-Adresse möglich. Sie setzt sich folgendermaßen zusammen:
http:// »externe IP-Adresse« : »Port«
Über den Dienst wieistmeineip.de lässt sich die aktuelle IP-Adresse ermitteln. Der Port wurde beim Einrichten des Shoutcast-Servers vergeben und lautet standardmäßig 8000.
So sieht die zusammengesetzte Adresse beispielhaft aus: http://80.128.64.256:8000
Wichtig: Um den eigenen Stream zu testen, muss im lokalen Heimnetzwerk anstelle der externen IP die Netzwerkadresse (oft 192.168.x.y) verwendet werden, am selben PC die IP »127.0.0.1« oder »localhost«.
Die Sender-Adresse wird in einem Audioplayer oder direkt im Browser eingegeben. Im Browser aufgerufen erscheint die Statusseite des Streams (s. Abbildung). Dort kann man mit einem Klick auf »Listen« den Stream starten. Alternativ startet der Aufruf »http://externe_ip:port/listen.pls« direkt einen entsprechend verknüpften Player beim Hörer.
Im Audioplayer Winamp lassen sich Sender-Adressen über STRG+L eingeben. Das sieht dann wie folgt aus:
Tipp: Die externe IP ändert sich üblicherweise bei jeder Einwahl ins Internet, sofern man keinen speziellen Internetzugang verwendet. Die Sender-Adresse kann also nicht einfach auf der Homepage veröffentlicht werden, da sie sich stetig ändert.
Abhilfe schaffen Dienste, die eine feste Adresse bereitstellen. Kostenlose Anbieter sind zum Beispiel No-IP oder DynDNS.
Ein kleines Hintergrundprogramm auf den Rechner teilt dem Dienst regelmäßig die aktuelle IP mit. Dieser leitet Anfragen dann automatisch um. Einige Router unterstützen diese Dienste, so dass kein Hintergrundprogramm nötig ist. Die Zugangsdaten werden dann in der Routerkonfiguration eingetragen.
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