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MP3 Dateien schneiden mit mp3DirectCut

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Von MPeX.net/DB | Seite 2 von 4


2. DER FEINE UNTERSCHIED: SCHNEIDEN ODER AUSSCHNEIDEN?

Beim Schneiden sind Schneidepunkte (Cue) und Ausschnitte (Schnitt) zu unterscheiden. An Schneidepunkten wird die Datei später geteilt, z.B. Songs in einer längeren Radioaufnahme. Ein Ausschnitt wird dagegen gelöscht, z.B. Werbung. Beide Bearbeitungsmöglichkeiten lassen sich in einem Bearbeitungsdurchgang gemeinsam verwenden.

2.1. AUSSCHNEIDEN

Um den Bereich zu finden, der später ausgeschnitten werden soll, navigiert man zunächst mit dem Scrollbalken oder den Pfeiltasten durch die Datei und hört mit »Play« vor, bis der gewünschte Abschnitt gefunden ist.
Um den Anfangspunkt zu markieren, setzt man mit der linken Maustaste eine Marke, die als blauer Balken in der MPEG-Anzeige erscheint.

Mit der Vorhörfunktionen und der linken Maustaste klickt man sich dann gezielt zur exakten Startposition, z.B. einem Werbeblock in der Radioaufnahme: Ein Klick auf " =>|.. " spielt ein paar Sekunden vor der Marke bis zur Marke ab, " ..=>| " entsprechend ein paar Sekunden dahinter.



Nun wird die Endposition des Ausschnittes gesucht. Während ein Linksklick den Anfang der Markierung bestimmt, setzt ein Rechtsklick das Ende fest. So lässt sich ein beliebiger Bereich markieren, der hellblau hinterlegt wird.

Der genaue Bereich kann wiederum mit den praktischen Vorhörfunktionen kontrolliert werden. Die Tasten " |=>.. " und " ..=>| " spielen ein paar Sekunden vor bzw. nach der Markierung ab. Mit " =»|...|=» " wird der markierte Bereich beim Vorhören akustisch übersprungen. So lässt sich beispielweise prüfen, ob Werbung sauber herausgeschnitten wird.



Feinabstimmung: Seit Version 2.06 bietet mp3DirectCut eine praktische Feinabstimmung für Markierungen. Mit den Tasten 1-6 können Anfang, Ende oder die gesamte Markierung sehr fein angepasst werden.



So sieht der Arbeitsbereich aus, wenn ein Abschnitt fertig markiert ist:



Um den hellblau markierten Bereich herausszuschneiden, genügt ein Klick auf »Schnitt«.



Tipp: Alternativ funktioniert es auch mit der Zwischenablage, denn seit Version 2 unterstützt mp3DirectCut das Copy&Paste der Windowswelt: Über »Bearbeiten: Ausschneiden« oder einfach STRG+X landet die Markierung in der Zwischenablage. Von dort kann sie an einer anderen Stelle der Datei oder sogar in eine andere parallel geöffnete Datei eingefügt werden.

Tipp: Um den markierten Bereich zu erhalten und stattdessen den Rest zu entfernen, gibt es seit Version 2.06 die Funktion »Bearbeiten: Beschneiden«

Zurück zum Ausschneiden: Der herausgeschnittene Bereich verschwindet sofort aus der MPEG-Anzeige. An der Stelle erscheint ein oranger Markierungsstrich. Gleichzeitig erfolgt für den Schnitt ein Eintrag unter dem Menüpunkt »Liste«.



Anhand des Markers oder des Eintrags kann der Ausschnitt später schnell wieder angewählt werden. Das ist besonders praktisch, wenn die Aktion nachträglich rückgängig gemacht werden soll. Denn in Wirklichkeit ist der ausgeschnittene Bereich nur ausgeblendet und noch nicht wirklich entfernt. Das passiert erst später beim Abspeichern.
Man braucht also nur den gewünschten Bereich in der Liste anklicken und dann »Ändern« klicken. Anschließend wird die Markierung wieder eingeblendet.



Weitere Korrekturmöglichkeiten: Die bekannte Rückgängig-Funktion revidiert alle vorherigen Arbeitsschritte der Reihe nach. Ebenfallls sehr hilfreich ist »Bearbeiten: markierte Elemente entfernen«. Hier werden alle Schneidepunkte und Ausschnitte in einem Rutsch gelöscht, die sich innerhalb einer Markierung befinden.


2.2. SCHNEIDEN (Datei in einzelne Dateien teilen)

Jetzt geht es darum, eine Datei in mehre Einzeldateien zu schneiden. Mit dem Scrollbalken oder den Pfeiltasten navigiert man durch die Datei und hört mit »Play« vor, bis die für den ersten Schnitt gewünschte Position gefunden ist. Um den Schneidepunkt (Cue) zu markieren, setzt man mit der linken Maustaste eine Marke, die als blauer Balken in der MPEG-Anzeige erscheint.

Mit der Vorhörfunktionen und der linken Maustaste klickt man sich dann gezielt zur exakten Startposition, z.B. einem Werbeblock in der Radioaufnahme: Ein Klick auf " =>|.. " spielt ein paar Sekunden vor der Marke bis zur Marke ab, " ..=>| " entsprechend ein paar Sekunden dahinter.



So sieht der Arbeitsbereich aus, wenn ein Schneidepunkt positioniert ist:



Wie zuvor beim Ausschneiden ist nun ein Klick auf »Schnitt« erforderlich, um den Schneidepunkt zu setzen.



Tipp: Seit Version 2.06 lässt sich der Schneidepunkt (Cue) auch sehr fein mit der Tastatur verschieben, z.B. mit ALT und den Pfeiltasten:



Da diesmal kein Bereich markiert wurde, wird auch nichts ausgeblendet, sondern nur ein Schneidepunkt erzeugt. Ein oranger Marker zeigt den Punkt optisch an, in der Liste taucht entsprechend ein Eintrag "Cue" auf. Wie beim Ausschneiden läßt sich auch dieser Bearbeitungspunkt entweder sofort über Rückgängig-Funktion oder später über die Liste und »Ändern« sowie als dritte Möglichkeit mit »Bearbeiten: markierte Elemente entfernen« entfernen.




2.3. ZWEI AUF EINEN STREICH: CUE-FLAGS SETZEN

Manchmal ist es sinnvoll, an einem ausgeschnittenen Bereich auch gleich eine neue Datei beginnen zu lassen. Dazu kombiniert man einfach die beiden zuvorgenannten Bearbeitungsmöglichkeiten. Über die Liste springt man zum gewünschten Schnitt und ruft mit STRG+N die Namen- und Abschnitteigenschaften auf.

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Hier kann man zu den Abschnitten nicht nur Titelinformationen eingeben, sondern auch das sogenannte "Cue-Flag" setzen. Das Häkchen bei "Cue" sorgt dafür, dass beim Speichern später eine neue Datei nach dem Schnitt (zum Beispiel herausgeschnittene Werbung) beginnt.



Zur Kontrolle: In der Liste erscheint nun "Cue Schnitt" anstatt "Schnitt":




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KOMMENTARE / DISKUSSION
  • 26.08.2010 - 08:19
    Jep kann die Meinung sehr vieler von hier teilen ein erst-klassiges Program RMB
  • 14.08.2010 - 22:57
    Super! Danke für die Einführung! Ich habe es alleine nicht auf Anhieb hinbekommen eine mp3 Datei zu schneiden, dank Deiner Hilfe klappts jetzt!! Ist ja auch eigentlich ganz einfach!!
  • 08.08.2010 - 22:53
    Gutes Programm, weil es keine Konkurrenz gibt. Mit audacity, nero vave editor usw. ist das mp3-teilen sehr umständlich. Aber, mp3DirectCut ist mir dermaßen auf die nerven gegangen wie kaum ein anderes. umständlich und unansehnlich ohne ende. nicht simpel, sondern primitiv, das ist ein großer unterschied! besteht auf lame, obwohl lame längst installiert ist. missverständliche Button-Zeichen oder -bezeichnungen, die echt nicht sein müssen. das umwandeln geschieht in echtzeit!!!! An einer 1h07min-mp3 zerrödelt sich das programm jetzt seit 110min - soll das ein schlechter witz sein?! bestimmt mache ich was falsch. aber bei diesem programm kein wunder. unansehnlich, lieblos, umständlich


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