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Home Page : Infocenter : EAC: Audio-CDs auslesen und umwandeln

EAC: Audio-CDs auslesen und umwandeln

1. Einführung
2. Download und Installation
3. Konfiguration
3.1 EAC Einstellungen
3.1.1 Registerkarte Dateinamen
3.1.2 Registerkarte Ordner
3.1.3 Registerkarte Schnittstellen
3.2 Laufwerkseinstellungen
3.2.1 Registerkarte Auslesemethode
3.2.2 Registerkarte Laufwerk
3.2.3 Registerkarte Offset/Geschwindigkeit (optional)
3.2.4 Registerkarte Pausenerkennung (optional)
3.3 Kompressionseinstellungen
3.3.1 LAME (MP3)
3.3.2 Nero Digital MPEG-4 & 3GPP (AAC)
3.3.3 Musepack
3.3.4 Ogg Vorbis
3.3.5 FLAC
3.4 Konfiguration sichern
4. Audio-CD auslesen und umwandeln
4.1 CD-Informationen abrufen/eingeben
4.2 CUE-Sheet erstellen (optional)
4.3 Auslesevorgang starten
4.4 Status und Fehlermeldungen
5. Hilfe und Links



Wichtig: Die Anleitung gilt für die EAC Version 0.95 beta 4. Es ist eine EAC Version 0.99 als prebeta verfügbar, die noch in der Entwicklungsphase ist und u.a. eine andere Profildatei erfordert.

1. Einführung

Im Gegensatz zu Daten-CDs besitzen Audio-CDs keine zuverlässige Fehlerkorrektur, der Anteil an Fehlerkorrekturdaten ist sehr gering. In Abhängigkeit von den Leseeigenschaften des CD-Laufwerkes und dem Beschädigungsgrad der CD können Lesefehler nicht immer korrigiert werden. Damit fehlerhaft ausgelesene Audiodaten später nicht den Hörgenuss trüben, muss die Fehlerkorrektur von einer Software wie EAC durchgeführt werden. Der kostenlose Ripper von Andre Wiethoff verfügt über einen besonderen Lesemodus, Secure Mode genannt. In diesem Modus wird jeder Sektor mindestens 2-mal gelesen. Nicht identische Sektoren werden so oft neu gelesen, bis 8 von 16 Ergebnissen identisch sind (bei maximal 5 Durchgängen). EAC dokumentiert jeden Lesefehler genau, so dass die Audiodateien ohne großen Zeitaufwand auf Störgeräusche überprüft werden können. Darüber hinaus bietet der Ripper eine Funktion namens Test & Copy. Dabei wird jeder Audiotrack 2-mal extrahiert und für beide Kopien eine Prüfsumme (CRC) erstellt. Stimmen beide Prüfsummen überein, ist in einem hohen Maße sichergestellt, dass die Daten fehlerfrei ausgelesen wurden. Dank Offsetkorrektur, Pausenerkennung und CUE-Sheet-Erstellung lassen sich mit EAC auch bitidentische 1:1-Kopien erstellen (optional, nur für fortgeschrittene Anwender empfohlen). Des Weiteren ermöglicht EAC die Einbindung externer Encoder zum Umwandeln der Musik oder Hörspiele in ein Platz sparendes Format wie MP3. Unsere Anleitung beschreibt die Einbindung der externen Encoder von LAME (MP3), Nero Digital MPEG-4 & 3GPP (AAC), Ogg Vorbis, Musepack und FLAC. Wenn Sie noch nicht wissen, in welches Format sie umwandeln wollen, dann informieren Sie sich hier.

Wichtig: Einige auf dem Markt befindliche CDs sind mit einem Kopierschutz versehen, in der Regel befindet sich ein entsprechender Hinweis auf dem Cover. Diese Un-CDs können bzw. dürfen nicht mit EAC oder anderen Rippern digital kopiert werden!



2. Download und Installation

Benötigt werden der Ripper EAC, ein Encoder zum Umwandeln der unkomprimierten Audiodaten, ein zuverlässiger ASPI-Treiber sowie unser vorkonfiguriertes EAC-Profil.

ASPI-Treiber sind auf vielen Windows-Rechnern bereits installiert oder lassen sich im Internet herunterladen (beispielsweise Nero's wnaspi32.dll). Benutzer von Windows 2000 oder XP können die native Win32-Schnittstelle ihres Betriebssystems verwenden (ist im EAC-Profil voreingestellt).

Installieren bzw. kopieren Sie EAC und den Encoder Ihrer Wahl in ein beliebiges Verzeichnis (beispielsweise C:\Programme\EAC) und das EAC-Profil in den EAC-Unterordner Profiles (ggf. anlegen). Wenn Sie den ASPI-Treiber von Nero verwenden wollen, kopieren Sie diesen in das Windows-Verzeichnis (C:\Windows).

Wichtig: Damit EAC korrekt arbeiten kann, müssen Sie als Administrator angemeldet sein!

Nach dem ersten Ausführen von EAC erscheint der Konfigurationsassistent, den Sie mit einem Klick auf Abbrechen wieder beenden. Das EAC-Profil muss im Drop-down-Menü am unteren Fensterrand ausgewählt und anschließend geladen werden.





3. Konfiguration

Wählen Sie am oberen Fensterrand das Laufwerk aus, welches Sie für das Auslesen benutzen wollen.




3.1 EAC Einstellungen


Die EAC Einstellungen werden über die Taste F9 aufgerufen (oder über EAC > EAC Einstellungen).


3.1.1 Registerkarte Dateinamen

Legen Sie die Schemata fest, nach denen die erstellten Audiodateien und Ordner später benannt werden. In unserem Beispiel verwenden wir das Schema %A (%Y) %C\%N. %T für Alben mit einem Interpreten und das Schema VA (%Y) %C\%N. %A - %T für Sampler mit verschiedenen Interpreten.
Beide Schemata ermöglichen eine sinnvolle Sortierung und haben sich auch bei größeren Musiksammlungen bewährt.




3.1.2 Registerkarte Ordner

Legen Sie das Ausgabeverzeichnis für Ihre Audiodateien fest.




3.1.3 Registerkarte Schnittstellen

Wählen Sie hier Installierte externe ASPI Schnittstelle, wenn Sie einen externen ASPI-Treiber verwenden wollen (beispielsweise den von Nero).

Schließen Sie das Konfigurationsfenster mit einem Klick auf OK.


3.2 Laufwerkseinstellungen

Die Laufwerkseinstellungen werden über die Taste F10 aufgerufen (oder über EAC > Laufwerkseinstellungen).


3.2.1 Registerkarte Auslesemethode

Legen Sie eine saubere, originale Audio-CD in Ihr Laufwerk und beenden Sie alle prozessorlastigen Anwendungen. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Teste Laufwerkseigenschaften.

Der Test kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Nach Beendigung des Vorganges klicken Sie auf Übernehmen.



Wichtig: Wenn Ihr Laufwerk C2-Fehlerinformationen lesen kann, so deaktivieren sie diese Funktion, in dem Sie das entsprechende Häkchen entfernen! Das C2-Feature ist bei vielen Laufwerken fehlerhaft und kann die Qualität der ausgelesenen Audiodaten mindern. Das gilt auch für das Puffern der Daten. Beim Puffern werden die zuletzt gelesenen Daten zwischengespeichert. Beim erneuten Anfordern der Daten werden diese dann nicht mehr von der CD, sondern aus dem Zwischenspeicher gelesen. Lesefehler würden also nicht erkannt. EAC bekäme immer 2 identische Werte übermittelt, der Secure Mode wäre quasi ausgehebelt. Das Häkchen vor Laufwerk puffert Audiodaten bewirkt, dass EAC den Speicher vor Lesewiederholungen leert und das Laufwerk dazu zwingt, von CD zu lesen. Setzen Sie kein Häkchen, wenn Ihr Laufwerk nicht puffert.




3.2.2 Registerkarte Laufwerk

Klicken Sie auf Autoerkenne Lesebefehl jetzt und warten Sie, bis der Lesebefehl Ihres Laufwerkes angezeigt wird.




3.2.3 Registerkarte Offset/Geschwindigkeit (optional, für Fortgeschrittene)

Wenn Sie bitgenaue 1:1-Kopien Ihrer Audio-CDs erstellen wollen, müssen Sie die Offsetkorrektur von EAC benutzen. Worum es dabei genau geht und wie Sie den Leseoffset Ihres Laufwerkes ermitteln können, erfahren Sie hier.


3.2.4 Registerkarte Pausenerkennung (optional, für Fortgeschrittene)

Zur Erstellung bitgenauer 1:1-Kopien ist auch die Konfiguration der Pausenerkennung notwendig. Die so genannten "Gaps" sind die Pausen zwischen zwei Tracks. EAC muss die Sub-Channel-Daten der CD auslesen um die Länge der Pausen genau bestimmen zu können.

Ermitteln Sie die beste Erkennungsmethode für Ihr Laufwerk: Wählen Sie im ersten Drop-down-Menü Erkennungsmethode A und im zweiten Sicher. Klicken Sie auf OK und legen Sie eine Original-CD ein (keine Live- oder Mix-CD). Starten Sie die Pausenerkennung mit F4 und stoppen Sie die benötigte Zeit.

Führen Sie die Pausenerkennung auch mit den Methoden B und C durch. Die schnellste Methode ist die beste für Ihr Laufwerk.

Sollte die Erkennung bei allen Methoden sehr lange dauern, setzen Sie die Erkennungsgenauigkeit auf Genau und wiederholen Sie den Test.



War die Pausenerkennung erfolgreich, zeigt EAC die Länge der Pausen in der entsprechenden Spalte im Hauptfenster an.




3.3 Kompressionseinstellungen

Die Kompressionseinstellungen werden über die Taste F11 aufgerufen (oder über EAC > Kompressionseinstellungen), die Konfiguration des Encoders erfolgt in der Registerkarte Externe Kompression.


3.3.1 LAME (MP3)

Wählen Sie unter Parameter Übergabeschema den Eintrag Benutzerdefinierter Komprimierer und geben Sie als Dateinamenerweiterung .mp3 ein. Laden Sie anschließend die lame.exe über die Schaltfläche Durchsuchen.
Unter Zusätzliche Kommandozeilenoptionen fügen Sie folgende Parameter ein:

-V 2 --vbr-new --add-id3v2 --pad-id3v2 --tt "%t" --ta "%a" --tl "%g" --ty "%y" --tn "%n" --tg "%m" %s %d (eine Zeile!)

Der Parameter –V 2 erzeugt hochwertige MP3-Dateien bei Bitraten um 170 bis 210kbps. Für Nutzer portabler Player mit geringer Speicherkapazität empfehlen wir -V 5. Weitere Informationen über LAME-Qualitätsstufen finden Sie hier.

Vergleichen Sie Ihre Einstellungen mit unserem Screenshot:



Hinweis: Die Einstellungen Bitrate und Hohe Qualität/Niedrige Qualität sind irrelevant!

Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf OK und sichern Sie Ihre Konfiguration.


3.3.2 Nero Digital MPEG-4 & 3GPP (AAC)

Wählen Sie unter Parameter Übergabeschema den Eintrag Benutzerdefinierter Komprimierer und geben Sie als Dateinamenerweiterung .mp4 ein.

Laden Sie anschließend die cmd.exe aus dem Windows-System32-Verzeichnis über die Schaltfläche Durchsuchen.

Unter Zusätzliche Kommandozeilenoptionen fügen Sie die folgenden Parameter ein (passen Sie die Programmpfade für neroaacenc.exe und neroaactag.exe gegebenenfalls an):

/c C:\Programme\EAC\neroAacEnc.exe -q 0.5 -if %s -of %d && C:\Programme\EAC\neroAacTag.exe %d -meta:artist="%a" -meta:album="%g" -meta:track="%n" -meta:title="%t" -meta:genre="%m" -meta:year="%y" (eine Zeile!)

Der "Umweg" über die cmd.exe ist nötig, da zum Kodieren und Schreiben von Titelinformationen zwei Programme zum Einsatz kommen. Nebeneffekt: Befinden sich Leerzeichen im Programmpfad, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden und lautet zum Beispiel wie folgt:

/c C:\Programme\"Exact Audio Copy"\neroAacEnc.exe -q 0.5 -if %s -of %d && C:\Programme\"Exact Audio Copy"\neroAacTag.exe %d -meta:artist="%a" -meta:album="%g" -meta:track="%n" -meta:title="%t" -meta:genre="%m" -meta:year="%y" (eine Zeile!)

Der Parameter –q 0.5 erzeugt hochwertige MP4-Dateien bei Bitraten um 170kbps. Das Qualitätsspektrum des Encoders umfasst Stufen von 0 bis 1. Weitere Informationen über die Qualitätsstufen finden Sie hier.

Vergleichen Sie Ihre Einstellungen mit unserem Screenshot:



Hinweis: Die Einstellungen Bitrate und Hohe Qualität/Niedrige Qualität sind irrelevant!

Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf OK und sichern Sie Ihre Konfiguration.



3.3.3 Musepack

Wählen Sie unter Parameter Übergabeschema den Eintrag Benutzerdefinierter Komprimierer und geben Sie als Dateinamenerweiterung .mpc ein. Laden Sie anschließend die mppenc.exe über die Schaltfläche Durchsuchen.
Unter Zusätzliche Kommandozeilenoptionen fügen Sie folgende Parameter ein:

--quality 5 --artist "%a" --title "%t" --album "%g" --year "%y" --track "%n" --genre "%m" %s %d (eine Zeile!)

Der Parameter –-quality 5 erzeugt hochwertige MPC-Dateien bei Bitraten um 140 bis 180kbps. Weitere Informationen über Qualitätsstufen von Musepack finden Sie hier.

Vergleichen Sie Ihre Einstellungen mit unserem Screenshot:



Hinweis: Die Einstellungen Bitrate und Hohe Qualität/Niedrige Qualität sind irrelevant!

Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf OK und sichern Sie Ihre Konfiguration.


3.3.4 Ogg Vorbis

Wählen Sie unter Parameter Übergabeschema den Eintrag Benutzerdefinierter Komprimierer und geben Sie als Dateinamenerweiterung .ogg ein. Laden Sie anschließend die oggenc.exe über die Schaltfläche Durchsuchen.
Unter Zusätzliche Kommandozeilenoptionen fügen Sie folgende Parameter ein:

-q 6 -a "%a" -t "%t" -l "%g" -d "%y" -N "%n" -G "%m" %s -o %d

Der Parameter –q 6 erzeugt hochwertige Ogg-Vorbis-Dateien bei Bitraten um 190 kbps. Weitere Informationen über Qualitätsstufen von Ogg Vorbis finden Sie hier.

Vergleichen Sie Ihre Einstellungen mit unserem Screenshot:



Hinweis: Die Einstellungen Bitrate und Hohe Qualität/Niedrige Qualität sind irrelevant!

Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf OK und sichern Sie Ihre Konfiguration.


3.3.5 FLAC

Wählen Sie unter Parameter Übergabeschema den Eintrag Benutzerdefinierter Komprimierer und geben Sie als Dateinamenerweiterung .flac ein. Laden Sie anschließend die flac.exe über die Schaltfläche Durchsuchen.
Unter Zusätzliche Kommandozeilenoptionen fügen Sie folgende Parameter ein:

-5 -T "Artist=%a" -T "Title=%t" -T "Album=%g" -T "Date=%y" -T "Tracknumber=%n" -T "Genre=%m" %s -o %d (eine Zeile!)

Der Kompressionslevel –5 wird empfohlen. Höhere Kompressionslevels (bis -8) verringern die Dateigröße kaum, gehen aber deutlich zu Lasten der Kodiergeschwindigkeit. Weitere Informationen über die Qualitätsstufen finden Sie hier.

Vergleichen Sie Ihre Einstellungen mit unserem Screenshot:



Hinweis: Die Einstellungen Bitrate und Hohe Qualität/Niedrige Qualität sind irrelevant!

Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf OK und sichern Sie Ihre Konfiguration.


3.4 Konfiguration sichern

Speichern Sie Ihre Konfigurationseinstellungen, in dem Sie auf die Schaltfläche Speichern am unteren Rand des EAC-Fensters klicken.





4. Audio-CD auslesen und umwandeln

Legen Sie die zu rippende Audio-CD in Ihr Laufwerk. Nach dem Laden der CD erscheint die Trackliste.


4.1 CD-Informationen abrufen/eingeben

Klicken Sie – bei bestehender Internetverbindung – auf die Schaltfläche und warten Sie die Abfrage der CD-Datenbank freedb ab. Prüfen Sie die importierten Daten auf ihre Richtigkeit und korrigieren Sie Fehler mit EAC-Hilfsmitteln (Datenbank > Verändere aktuelle CD-Informationen) oder manuell. Drücken Sie F2 zum Umbenennen markierter Tracks.



Wenn Sie einen Sampler mit verschiedenen Interpreten umwandeln wollen, setzen Sie das Häkchen vor Verschiedene Künstler und benennen Sie die Tracks nach dem Schema Interpret / Titel, also z.B. Company Flow feat. BMS / Vital Nerve.

Hinweis: Benutzen Sie nur vordefinierte Genres, wenn Sie mit LAME in das MP3-Format umwandeln wollen, da LAME hier keine eigenen Einträge akzeptiert. Sie können die Titelinformationen der MP3s aber nachträglich ändern, beispielsweise mit Mp3tag.


4.2 CUE-Sheet erstellen (optional, für Fortgeschrittene)

Sie möchten Ihr Album später als Audio-CD brennen, inklusive richtiger Pausen? Dann müssen Sie ein CUE-Sheet erstellen. Voraussetzung ist, dass Sie die Pausenerkennung für Ihr Laufwerk konfiguriert haben (siehe 3.2.4)

Drücken Sie F4 zum Durchführen der Pausenerkennung und warten Sie den Vorgang ab.

Vergewissern Sie sich, dass im Menü Aktionen der Eintrag Hänge Pausen hinter den vorigen Track (Standard) mit einem Häkchen versehen ist. Wählen Sie anschließend Aktionen > Erzeuge CUE Sheet > Mehrere WAV Dateien mit Pausen (Nicht Standard).


4.3 Auslesevorgang starten

Markieren Sie alle Tracks, in dem Sie Strg+A drücken. Starten Sie dann den Auslesevorgang mit Umschalt+F6 oder über Aktionen > Teste & kopiere gewählte Tracks > Komprimiert.



Rot leuchtende Blöcke in der Fehlerkorrektur-Anzeige signalisieren, dass Lesefehler aufgetreten sind, die EAC zu korrigieren versucht. Erst nach 5 erfolglosen Durchgängen mit jeweils 16 Leseversuchen gibt EAC auf und meldet einen Lesefehler.



Nach jedem ausgelesenen Track wird ein DOS-Fenster eingeblendet, das den Status der Umwandlung anzeigt. In unserem Beispiel ist es die Statusanzeige von LAME. Das DOS-Fenster verschwindet, sobald die Umwandlung des Tracks abgeschlossen ist.



Klicken Sie auf OK, wenn EAC das Auslesen beendet hat.


4.4 Status und Fehlermeldungen

Nach Beendigung des Auslesevorganges folgt ein Status- und Fehlerbericht. In unserem Beispiel war das Auslesen erfolgreich. EAC meldet, dass keine Fehler aufgetreten sind. Die ausgelesenen Audiodaten sind fehlerfrei. Das gilt auch dann, wenn EAC die Trackqualität nicht mit 100% angibt.



Dass die Daten fehlerfrei sind, bestätigen auch die identischen Prüfsummen in der Trackliste im Hauptfenster.



Wenn Lesefehler nicht korrigiert werden konnten (das ist abhängig vom Laufwerk und vom Beschädigungsgrad der CD), zeigt EAC die fehlerhaften Stellen im Statusfenster genau an. An diesen Stellen könnte es zu Störgeräuschen kommen.
Beim Auftreten von Störgeräuschen empfehlen wir die fehlerhaften Tracks erneut auszulesen (wenn möglich, mit einem anderen Laufwerk) oder ein Programm wie DeGlitch zu verwenden, welches Störgeräusche automatisch erkennen und entfernen kann. Ausprobieren!

Schließen Sie das Statusfenster mit einem Klick auf OK. Ihre Audiodateien liegen in dem von Ihnen gewählten Ausgabeverzeichnis - inklusive m3u-Playlist, CUE-Sheet (wenn erstellt) und EAC-Logdatei (Ausleseprotokoll).

Zum Schluss möchten wir Sie noch darauf hinweisen, dass auch EAC nicht unfehlbar ist. Uns sind seltene Fälle bekannt, in denen Lesefehler unerkannt blieben und die ausgelesenen Daten - trotz identischer Prüfsummen - fehlerhaft waren.

Wir wünschen Ihnen einen ungetrübten Hörgenuss! ;-)



5. Hilfe und Links

Bei Fragen und Problemen:
MPeX.net-Forum
Offizielles EAC-Forum (Digital-Inn)

In unserem Infocenter:
AccurateRip und Leseoffsetkorrektur mit EAC
Audiocodecs und Kompressionseinstellungen
Lautstärkeanpassung mit ReplayGain
ABX-Blindhörtest mit foobar2000
Audio-CDs brennen mit Burrrn
MP3-Dateien schneiden
MP3-Dateien ein- und ausblenden
Format X»Y gelöst! - Audioformate umwandeln
Audiodateien archivieren

Externe Links:
EAC Homepage


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von MPeX.net/Emcee,DB - letzte Änderung 20. September 2006



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