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Home Page : Hardware : Portable Player : Si-300

Hardware bewerten Si-300
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Testbericht - Inhalt
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Fazit
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HANDHABUNG
Viele kleine Tasten - es sind zehn an der Zahl - reihen sich zu je fünf ordentlich an den beiden Geräteseiten aneinander. Wie üblich, sind sie wegen optimaler Platznutzung doppelt belegt, was beim Ungeübten anfangs Verwirrung stiften kann. Aber auch nach einiger Zeit ist an eine "blinde" Steuerung kaum zu denken, liegen die Tasten doch so nah beieinander, dass man manchmal die Danebenliegende einfach mitbedient.

Sinnlos und geradezu nervig ist die uneinheitliche Funktionsbelegung. Warum z.B. das Löschen von Dateien mit Taste A, das Löschen von Play-Listen aber mit Taste B erfolgen muss, wird wohl ein Geheimnis der Entwickler bleiben. Bei dem Versuch, eine klare Gliederung in der Menüführung zu schaffen, hat man sich offenbar ebenfalls schwer getan. So wird zwischen zwei Grundmenüs (primäre und sekundäre Funktionen) unterschieden, die sich aber jeweils über zwei Seiten des Displays erstrecken. Sinnvoller wäre hier wohl das Blättern von Funktion zu Funktion gewesen, da bei der angewandten Methode der Überblick recht schnell verloren geht.

Ebenso bedauerlich ist die Tatsache, dass sich die Navigation in einem anderen Menü als die selbst zusammengestellten Abspiellisten befindet. So muss zwangsläufig ein eigentlich unnötiger Menüwechsel stattfinden. Weitere Kritik muss sich SIGN gefallen lassen, wenn es um das Bearbeiten von Ordnern geht. Zwar lassen sich einzelne Dateien direkt auf dem Gerät entfernen, ganze Alben können aber nur am heimischen Computer getilgt werden. Steht kein PC zur Verfügung, ist man zu einem mühsamen Prozedere gezwungen, um jede Datei einzeln zu löschen. In Sachen Anwenderfreundlichkeit gibt es somit auf jeden Fall noch einigen Nachholbedarf.


DISPLAY
Nicht mehr taufrisch aber noch immer ein Hingucker ist das organische LED (OLED), was sich hinter der extrem kratzbeständigen Spiegeloberfläche verbirgt. Im farblich zweigeteilten Display, oben Orange und unten Türkis, werden im Abspielmodus Informationen über Batteriestatus, Audioformat, Titelnummer/ Titelname, abgelaufene-/ noch verbleibende Spielzeit und Equalizermodus geliefert. Vorbildlich ist die Lauftextfunktion; so können auch lange Dateinamen erfasst werden. Bei Verstellung der Lautstärke erscheint für diesen Moment zusätzlich ein Balken, um Auskunft über die aktuelle Einstellung zu geben.

Sign SI-300 Display


Wie vom Computer her bekannt, arbeitet auch der Si-300 mit kleinen Menü-Icons, die eine schnelle visuelle Erfassung garantieren. Sollten die kleinen Bildchen trotzdem Rätsel aufgeben, steht die Erklärung noch einmal in Schriftform daneben. Ob dies nun auf Deutsch oder einer anderen Sprache geschieht, liegt ganz beim Benutzer. So ist unter normalen Bedingungen die im Kontrast verstellbare Anzeige ausgezeichnet abzulesen, nur bei sehr hellem Licht wird der Kleine zum Blender. Bei Sonneneinstrahlung hilft da nur noch die schattenspendende Hand - ein Makel, dem auch bei fast allen anderen Geräten nur mit letztgenannter Methode beizukommen ist.

An Bord befindet sich auch ein Bildschirmschoner, der seinem Namen allerdings nur bedingt gerecht wird. So schaltet sich das Display nie vollständig aus, stattdessen zeugt eine kleine Animation in Sternform vom aktiven Betriebszustand des Players. Was an sich ganz nett daher kommt, birgt aber eine Achillesferse in sich: Bei der Tonwiedergabe, ob bei Audiotrack oder Radio, ist immer ein leiser hochfrequenter Ton im Hintergrund anwesend. Grund hierfür ist die eingeschaltete Anzeige. Dieser Umstand ist schon von anderen Playern her bekannt, bei denen ein ähnliches OLED zur Anwendung kommt. Jedoch verschwindet bei denen der hohe Ton, sobald eben das Display ausgeschaltet wird. Der Störfaktor wird aber schon bei geringer Lautstärkeeinstellung so stark von der Musik überlagert, dass er nicht mehr vernehmbar ist. Schwerwiegender setzt das Problem den eigenen Sprach- und Radioaufnahmen zu, bei denen der unerwünschte Begleiter immer präsent zu sein scheint.

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