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Home Page : Hardware : Portable Player : Sansa Shaker Sandisk SEITE 1 | 2 | 3 | 4 | [Nächste Seite »]
HANDHABUNG Der Sansa Shaker misst 72 x 40 x 40 Millimeter und wiegt mit Batterie etwa 75 Gramm. Wenn es unbedingt sein muss, kann man ihn also noch halbwegs bequem in der Hemdtasche oder am Schlüsselband tragen. Mit Hilfe des Karabinerhakens lässt er sich aber auch prima am Gürtel oder anderweitig an der Kleidung befestigen.
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und hinterlässt einen sehr stabilen Eindruck. Auch die Verarbeitung gibt keinen Anlass zur Kritik: Kopfhöreranschlüsse, Gehäusedeckel, Batterieabdeckung sowie Bedientaster- bzw. ringe sitzen fest und spielfrei. Auf der Gehäuseoberseite befindet sich der Lautsprecher. Darunter sind der drehbare Ring für die Lautstärkeregelung, die beiden Kopfhöreranschlüsse sowie die Öse fürs Trageband platziert. Der zentrale Taster hat verschiedene Funktionen. Ein anhaltender Druck schaltet den Player ein und aus. Ein kurzer Druck pausiert die Wiedergabe und setzt sie auch wieder fort. Wird der Taster gedrückt und der Player gleichzeitig geschüttelt, spielt der Sansa Shaker einen Zufallstitel. Ein blauer Ring, der den Taster umgibt, blinkt während der Wiedergabe. Eine leichte Drehung nach rechts am unteren Bedienring springt zum nächsten Titel, eine Drehung nach links springt einen Titel zurück. Den schnellen Vor- und Rücklauf aktiviert ein anhaltender Dreh, leider ohne Vorhörfunktion. Karteneinschub, Batteriefach und USB-Anschluss befinden sich gut geschützt unter dem abnehmbaren Bodendeckel des Sansa Shaker. Praktisch: Die Klappe ist mit einem Band am Gehäuse befestigt und kann nicht herunterfallen. Eine rutschfeste Beschichtung sorgt für zudem für sicheren Stand. Speicher und Datenübertragung Eine handelsübliche SD-Karte dient als Speicher. Ersatz- oder Zusatzsspeicher ist also problemlos und inzwischen auch sehr günstig zu haben. Im Lieferumfang ist bereits eine Karte mit 512 MB enthalten. Das reicht für etwa 120 bis 150 Titel mit rund 8 Stunden Spielzeit in ordentlicher MP3-Qualität (~128 kb/s). Der Shaker kann laut Hersteller SD-Karten mit bis zu 2 GB lesen. Der Player wird per USB-Kabel mit dem USB 2.0-Anschluss des Rechners verbunden und mit Musik bespielt. USB 1.1 wird ebenfalls unterstützt, benötigt aber längere Übertragungszeiten. Die Speicherkarte kann bei Bedarf aber auch herausgenommen und über einen externen Kartenleser beschrieben werden.
Am PC wird der Sansa Shaker als Wechseldatenträger behandelt, so wie ein USB-Speicherstick. Das heißt, es wird keine spezielle Software benötigt, um Musik oder Daten zu überspielen. Einfaches Herüberziehen von Dateien zwischen PC und Player ist ebenso möglich wie die Befüllung über Musikprogramme.
Toll: Im Testbetrieb war die mitgelieferte 512 MB-Speicherkarte im Shaker nach nur 3 Minuten und 20 Sekunden komplett mit Musik befüllt. Die Speicherkarte kann übrigens ohne Probleme während des Betriebs entfernt werden. Die Wiedergabe stoppt und es ertönt ein kurzes akustisches Signal. Steckt man sie wieder ein, spielt der Sansa Shaker weiter. Kindersicher! Als Mindestvoraussetzung gibt Sandisk unter anderem Windows XP als Betriebssystem und den Windows Media Player 10 an. Nachvollziehbar ist diese Angabe nicht. Der Sansa Shaker dürfte mit jedem Betriebssystem funktionieren, das USB-Wechseldatenträger unterstützt oder an dem sich zumindest SD-Kartenleser betreiben lassen. Auf dem Testrechner lief Windows XP und ein kurzer Test unter Linux verlief ebenfalls erfolgreich. Der Player wurde sofort erkannt. Und um MP3-Dateien von einer Audio CD zu erstellen, gibt es neben dem Media Player 10 auch zahlreiche andere Programme, ebenfalls unabhängig vom Betriebssystem. Formatunterstützung Der Sansa Shaker spielt ausschließlich Audiodateien im MP3-Format sowie unkomprimierte WAV-Dateien ab, die in der Praxis jedoch keine Rolle spielen dürften. Andere Dateiformate werden beim Abspielen ignoriert. Kaufdownloads mit digitalem Rechtmanagement (WMA-DRM, Audible-Format, u.a.) spielt er nicht ab, auch keine Playlisten. Im Test wurden MP3-Dateien mit Bitraten von 8 bis 320 Kb/s, Samplingfrequenzen von 16 bis 48 kHz, Dateien in Mono und Stereo, sowie alle gängigen MP3-Encoder mit konstanten und variablen Bitraten (CBR, VBR, ABR) abgespielt. Abspielreihenfolge und Wiedergabemodi Da der Sansa Shaker kein Display besitzt, gestaltet sich die Titelnavigation nicht so komfortabel wie bei Geräten mit Verzeichnisnavigation oder Musikverwaltung. Der Abspielreihenfolge kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Die Sortierung erfolgt beim Shaker alphanumerisch anhand des Dateinamens. Zunächst werden Dateien im Hauptordner abgespielt, dann die Ordner bzw. Unterordner. Sind alle Dateien abgespielt beginnt die Wiedergabe von vorne. Der Player schaltet sich also nicht automatisch ab. Um beispielsweise bei Hörbüchern die Titelreihenfolge für den Player eindeutig festzulegen, bietet sich eine Nummerierung mit führenden Nullen am Beginn des Dateinamens an. Tipp: Wie sich mit Winamp Titel auf den Sansa übertragen und dabei automatisch Nummerieren lassen, zeigt unsere Anleitung "Playlisten kopieren und automatisch nummerieren". Gut: Nach dem Einschalten beginnt die Wiedergabe automatisch am Anfang des zuletzt gehörten Titels (titelgenaues Resuming). Abgesehen von der publikumswirksamen Zufallswiedergabe durch Schütteln besitzt der Sansa keine weiteren Abspielmodi. Er spielt die Titel in der zuvor beschriebenen Reihenfolge ab und besitzt weder eine Titelwiederholung noch einen "richtigen" Zufallsmodus. Allerdings schafft auch hier die Musikübertragung mit Winamp Abhilfe, wenn eine große Titelauswahl durcheinander gewürfelt auf dem Player landen soll (siehe Anleitung ). Stromversorgung und Wiedergabedauer Eine handelsübliche AAA-Batterie oder ein entsprechender Akku versorgen den Sansa mit Strom. Passende Akkus inklusive Lader gehören ohnehin in jeden gut sortierten Haushalt. Und schnellen Ersatz gibt es auch mal Nachts an der Tankstelle. Laut Hersteller soll eine AAA-Batterie bis zu 10 Stunden Musik liefern, wenn der Player mit Ohrhörern betrieben wird. Wir haben stattdessen die Wiedergabedauer über den Lautsprecher getestet: Ein 1000 mAh-Akku lieferte respektable 6 Stunden Unterhaltung am Stück. [Weiter zu Soundqualität / Fazit »] Kommentare
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