|
||
![]() |
Home Page : Hardware : Portable CD-Player : RioVolt SP250 SonicBlue SEITE 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | [Nächste Seite »]
Soundqualität Der SP250 produziert einen klaren und differenzierten Klang, sowohl per Line-Out an der Anlage, als auch mit Kopfhörern. Die maximale Lautstärke ist gegenüber dem Vorgänger SP100 erhöht worden und absolut ausreichend. Die Volumenregelung hat, je nach Wunsch, 20 oder 40 Stufen. Die mitgelieferten Kopf- und Ohrhörer sind recht ordentlich. Mit hochwertigen Kopfhörern lassen sich Klangqualität und Lautstärke noch steigern. Zur Klangbeeinflussung stehen die bekannten Presets (Normal, Rock, Classic, Jazz, Ultra Bass) und ein manueller Equalizer zur Auswahl, die aber ruhig etwas wirkungsvoller arbeiten dürften. Ungewöhnlich: Wie beim Vorgängermodell ist der Line-Out nicht von der Lautstärkeregelung entkoppelt. Display (Fotos vom Display vorhanden) Ein echtes Highlight ist das hochauflösende LCD Display des SP250 (3.5 x 2 cm). Helligkeit und Kontrast des Displays lassen sich im Menü den eigenen Wünschen anpassen. Bei jedem Tastendruck schaltet sich die Hintergrundbeleuchtung kurz ein. Es muss also immer eine Funktion ausgeführt werden. Dieser Umstand nervt, wenn man im Dunkeln nur mal kurz nach dem Namen des aktuellen Titel schauen möchte. Im Navigationsmodus wird das Dateisystem der CD auf dem vierzeiligen Display wie beim Dateimanager am PC dargestellt. Lange Dateinamen scrollen sanft, sobald sie angewählt werden. Ein echter Hingucker! Praktisch: Die Scrollgeschwindigkeit ist einstellbar. Umlaute und Sonderzeichen bereiten keine Probleme. Im Abspielmodus zeigt die oberste Zeile die Titelnummer, Spielzeit/Restzeit des Titels, den Wiedergabemodus, aktivierte Tastensperre und den Ladezustand der Batterie. Die zweite Zeile enthält den Verzeichnisnamen, der leider nicht scrollt, wenn er über das Display hinausgeht. Die Titelinformation in der dritten Zeile zeigt Interpret und Songtitel an. Alle ID3-Tags und WMA-Tags werden unterstützt. Bei Dateien ohne Tag-Informationen erscheint der Dateiname. Das Display fasst 14 Zeichen pro Zeile. Längere Texte werden Dank des hochauflösenden Displays sanft gescrollt. Die Anzahl der dargestellten Zeichen ist auf 60 beschränkt. Haben Titel und Interpret zusammen mehr als 60 Zeichen, wird der Titel voll angezeigt und der Interpret nur soweit noch Zeichen verfügbar sind. Die letzte Zeile informiert über das Dateiformat des aktuellen Titels (MP3, WMA, ASF, Audio CD), die Samplingfrequenz und die Bitrate. Bitraten von 12, 18, 20 und 144 Kbps werden in der Anzeige als variable Bitraten (VBR) gedeutet, aber das sind Peanuts. Als dynamische Komponente kommt ein Level-Indikator zum Einsatz, der fidele aber nutzlose Hüpfer des Vorgängermodells ist damit Geschichte. Im Radiobetrieb zeigt das Display die Frequenz numerisch und auf einer Skala an. Hinzu kommen die Stationsnummer, der Bass Bost und der Stereo-Modus (falls aktiviert). Die gesamte Bedienung und Menüführung des Players erfolgt in englischer Sprache. Wer will, kann es auch in Koreanisch und Japanisch versuchen.
![]() Titelanzeige ![]() Ansicht des Verzeichnisbaums ![]() RioVolt Hauptmenü ![]() Radiotuner Software Dem RioVolt SP250 liegen die RealJukebox2 für Windows PC, sowie iTunes für Macintosh bei. Bei iTunes handelt es sich um eine All-In-One Musikverwaltung mit Audioplayer, CD-Ripper, MP3-Encoder und Brennfunktion zur Erstellung eigener CDs für den RioVolt. Im Test wurde ein PC unter Windows 98 SE benutzt. Daher wird nachfolgend nur die Windows-Software zur Beurteilung herangezogen: RealJukebox2 ist ein Audio Player mit integrierter Musikdatenbank, Playlistverwaltung und CD-Ripper. Letzterer erstellt WAV, RealMedia, WMA und MP3 Dateien (Xing-Encoder bis 320 kbps) aus Audio CDs. Ein Modul zum Brennen eigener Audio CDs kann per Internet nachgeladen werden. Es erkannte aber nur einen von zwei CD-Brennern des Testrechners und bietet keine Möglichkeit, Daten-CDs zu erstellen. Die Installation von RealNetworks-Produkten ist bekanntermaßen ein Kapitel für sich: Wer hier nicht manuell eingreift, billigt regen Datenaustausch mit RealNetworks, Autostarteinträge, veränderte Dateiverknüpfungen, neue Browserstartseite und Desktopveränderungen. Fazit: Installation überflüssig! CD-Brennern liegt normalerweise brauchbare Software bei. Zum Rippen, Kodieren oder Verwalten gibt es schon im Freewarebereich bessere Programme. [Weiter zu Lieferumfang / Probleme / Fazit »] Kommentare
|
|