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Home Page : Hardware : Portable CD-Player : RioVolt SP250

Hardware bewerten RioVolt SP250
SonicBlue

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Spezifikationen

  Wertung
  RotRotRotGelbGelbGelbGr&uumlnGr&uumlnGr&uumln

  Gehäuse
  Kunststoff

  Gewicht (inkl. Bat.)
  320g

  Maße (H x B x T)
  2,7 x 13 x 14 cm

  Einschübe
  Batteriefach

  Besucher Wertung
  RotRotRotGelbGelbGelbGr&uumlnGr&uumln

  Aufrüstbar auf max.
  700 MB

  Lesbare Medien
  CD-R, CD-RW, CDDA

  Batterien
  2 x AA NiMh Akkus, 1600 mAh

  Batteriewechsel nach
  ca. 9,5 Stunden

  Anschlüsse
  Line Out (3,5 mm Klinke)
  Kopfhörer (3,5 mm Klinke)
  Netzadapter (DC IN 4.5V)





Testbericht - Inhalt
  Allgemein
Features
Handhabung
Soundqualität
Display
Software
Lieferumfang
Probleme
Fazit
Wertung
Bezugsquellen
Links



Allgemein
Mit dem RioVolt SP250 präsentiert SONICblue einen portablen CD-Player, der neben normalen Audio-CDs auch CD-Text und CDs mit MP3 bzw. WMA Audiodateien abspielt. Die Ausstattung ist beeindruckend: FM-Radio, hochauflösendes LCD-Display, 8 MB Anti-Shock, integrierter Akkulader, Kabelfernbedienung und aktualisierbare Firmware sollen den SP250 an den großen Erfolg des Vorgängermodells anknüpfen lassen.


Features
Packung Im Test wurde die Firmware Version 1.0 verwendet. Zukünftige Updates können den Player mit neuen Funktionen oder der Unterstützung anderer Audioformate aufwerten. Die regelmäßigen Firmwareupdates des Vorgängermodells stimmen zuversichtlich.
Zum Testzeitpunkt waren noch keine Updates verfügbar. Sie stehen später für MAC und PC auf der Rio-Homepage zum Download bereit. Updates dürften ähnlich problemlos gelingen wie beim Vorgängermodell: Datei ausführen, entpacktes Update auf eine Daten-CD brennen (z.B. CD-RW, das spart einen Rohling) und in den Player einlegen. Bei Inbetriebnahme wird das Update automatisch ausgeführt.

Der SP250 bietet beste Voraussetzungen, um bestehende Sammlungen mit MP3 CDs direkt im Player zu verwenden. Im Test ließen sich alle gängigen CD-Typen problemlos abspielen, also CD-ROM bzw. CD-ROM/XA im ISO9660 und Joliet Dateisystem, auch mit überlangen Dateinamen und tiefen Verzeichnisstrukturen. Das gleiche gilt für Multisession CDs.
Sehr praktisch ist die Unterstützung von "Packed Write" CDs wie Adaptec's DirectCD oder Aheads InCD. Mit derartigen Treibern können CD-RWs ohne Brennprogramm, wie eine Diskette oder Festplatte beschrieben werden.

Dieser positive Eindruck setzt sich bei den Rohlingen fort: Es gab keine Ausfälle bei einfach und mehrfach beschreibbaren Medien (CD-R / CD-RW) mit 650 bzw. 700 MB, darunter Marken- und Billigrohlinge verschiedener Hersteller. Auch überlange Rohlinge mit knapp 90 Minuten Audio oder 800 MB MP3-Daten liefen anstandslos.

CDs mit über 300 Dateien bereiteten keine Probleme. Das reicht für einen ganzen Schwung Comedy-Alben. Laut Manual verträgt der Player bis zu 999 Dateien pro CD.

Auch bei Audio-CDs glänzt der RioVolt. Neben dem gängigen CD-DA (normale Audio-CD) wird auch CD-Text unterstützt. Ein Format, das die Anzeige von Titelinformationen ermöglicht.

Audio und Daten CDs werden rund 5 Sekunden nach Inbetriebnahme des Players abgespielt. Multisession CDs gönnen sich dagegen mehr Zeit.

Der SP250 unterstützt Audiodateien im MP3 und Windows Media Format (WMA). MP3s mit konstanten und variablen Bitraten (CBR/VBR), mit Bitraten von 8 bis 320 Kbps und Samplingfrequenzen von 8 bis 48 Khz wurden im Test ebenso abgespielt, wie die ganze Palette an WMA Dateitypen. Damit kommen sowohl die Freunde hochwertiger MP3 Files, als auch Anhänger von Audiobooks und Streams voll auf ihre Kosten.

Für mp3PRO hat SONICblue die notwendigen Lizenzen bereits erworben, will mit der Implementierung aber bis zum Durchbruch des Formates warten. Das heisst, mp3PRO-Dateien spielt der SP250 zwar ab, jedoch ohne die Klangverbesserung gegenüber herkömmlichen MP3s.
Wer ASF Videos besitzt, kann sie sich mit dem RioVolt übrigens anhören. MP2 wird dagegen nicht unterstützt. Hier hilft auch nicht der alte Trick, die Dateiendung in *.mp3 zu ändern.

Nicht unterstützte Dateiformate werden ignoriert und nicht dargestellt. Grafikdateien mit CD-Covern können also bedenkenlos mit auf CD gebrannt werden. Im MP3-Betrieb wechselt der Player praktisch ohne Unterbrechung von Titel zu Titel, von den bereits beim Kodieren erzeugten Gaps einmal abgesehen. Ärgerlich: Audio CDs mit Liveaufnahmen oder Hitmixe lassen sich nicht ohne Pause zwischen den Tracks abspielen.

Die Unterstützung von *.m3u Playlisten erleichtert die Navigation zusätzlich. Playlisten lassen sich mit Winamp und vielen anderen Programmen erstellen und enthalten eine selbst zusammengestellte Songauswahl. Das können komplette Alben oder z.B. alle Balladen auf der CD sein. Im späteren Abspielbetrieb reicht es dann, nur die Playlists anzuwählen um in den Genuss der jeweiligen Zusammenstellung zu kommen. Die Wiedergabemodi (Shuffle, Repeat, usw.) lassen sich auch mit Playlisten nutzen.
Die Bedienung ist einfach: Alle Playlisten der CD erscheinen zur Auswahl im Display, sobald im Stop-Modus der Programm Button gedrückt wird. Das gilt also auch für Playlisten, die in Unterverzeichnissen liegen.

Wer zwischendurch mal Nachrichten hören will, wird sich über das eingebaute FM-Radio freuen (87 - 108 Mhz). Es bietet 20 Senderspeicher, Mono/Stereo Umschaltung und einen Bass-Boost (der Equalizer und die Presets zur Klangbeeinflussung stehen nur im CD-Betrieb zur Verfügung). Die Sender werden entweder manuell eingestellt (Vor- und Zurücktaste in Zehntelschritten) oder per Sendersuchlauf.
Das Radio nutzt den Kopfhörer als Antenne, auch beim Line-Out Betrieb an der HiFi-Anlage.

Dank punktgenauem Resuming setzt der Player auf Wunsch immer genau an der Stelle eines Titels an, an der die Wiedergabe unterbrochen wurde. Das ist besonders bei Hörbüchern praktisch, die meist aus sehr langen Dateien bestehen und das Auffinden der zuletzt gehörten Stelle normalerweise in nervige Spulorgien ausartet. Ein echtes Highlight ist das Multi-CD Resuming: Der SP250 merkt sich die Resumingpositionen der letzten 10 CDs, egal ob Daten oder Audio. Im Test erkannte der Player CDs sehr zuverlässig wieder.
Damit dem Hörer beim Einsetzen der Musik mitten im Titel nicht gleich das Trommelfell platzt, wird die Lautstärke sanft eingeblendet. Hartgesottene können können diese Fade-In Funktion natürlich deaktivieren.

Ein Zwischenspeicher mit 8 MB soll den SP250 unterwegs vor Aussetzern schützen. Der Speicher reicht für 8 Minuten Anti-Shock bei MP3/WMA (128 Kbps) oder 40/160 Sekunden bei Audio CDs (die Reduzierung auf 40 Sekunden Antishock erhöht die Batterielaufzeit).
Allerdings quittierte der Player das Schwingen in der Jackentasche und am Gürtel desöfteren mit Aussetzern. Besonders beim Titelwechsel kommt er kaum zum Nachladen der Daten in den Zwischenspeicher und springt wie ein junger Hirsch.
Ein ganz anderes Bild ergibt sich beim Betrieb in der Horizontalen, z.B. im Auto: Hier kam es im täglichen Testbetrieb nie zu Aussetzern, auch nicht beim manuellen Titelwechsel auf der Rüttelpiste, obwohl der Player hier nicht aus dem Speicher spielen kann, sondern die Daten von CD nachladen muss.

Ist der Sleep Timer aktiviert, stellt auch die Gute-Nacht Musik mit anschließendem Tiefschlaf keine Gefahr mehr für die Akkuladung dar. Nach einer vorher festgelegten Zeitspanne zwischen 1 und 99 Minuten schaltet das Gerät ab.

Das Dateimanagement des Players ist vorbildlich. Das Dateisystem der CD wird auf dem vierzeiligen Display wie beim Dateimanager am PC dargestellt. Die Verzeichnisnavigation gelingt mit dem als Joypad bekannten Steuerkranz entsprechend intuitiv.
Die Titelinformation im Display zeigt Interpret und Songtitel an. Alle ID3-Tags und WMA-Tags werden unterstützt. Bei Dateien ohne Tag-Informationen erscheint der Dateiname. Umlaute und Sonderzeichen bereiten keine Probleme.

Zum Betrieb werden zwei 1.5 V AA Batterien benötigt. Dem SP250 liegen zwei 1600 mAh NiMh Akkus bei, die im Player geladen werden können. Damit betrug die Spieldauer im MP3-Betrieb beachtliche 9,5 Stunden. Audio-CDs verbrauchen technisch bedingt mehr Strom und reduzieren die Spielzeit entsprechend. Eine fünfstufige Anzeige informiert zuverlässig über den Ladezustand der Batterien. Wird der Player eine Minute nicht benutzt, schaltet er sich automatisch aus. Das spart Strom. Wem dieser Zeitraum zu kurz ist, der kann ihn im Menü auf bis zu 60 Minuten verlängern.
Die integrierte Ladeeinheit ist clever: Beim Abschalten im Netzbetrieb erscheint ein Auswahlmenü, um die Akkus entweder direkt nachzuladen oder sie vorher erst vollständig zu entladen. Letzteres reduziert bei NiCd-Akkus den leistungsraubenden Memory-Effekt. Ein kleiner Kontakt im Batteriefach erkennt die mitgelieferten Akkus und verhindert das versehentliche Aufladen normaler Alkaline Batterien. Wer andere als die mitgelieferten Akkus im Player *laden* möchte, muss erst ein Stück der Isolierung entfernen, damit der Sensor im Batteriefach sie erkennt.



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Kommentare

27.02.2005 - 18:27Das Teil macht auf den ersten Blick wirklich einen superguten Eindruck . Leider haperts an der Verarbeitung. Habe meinen bereits 3* !!! umgetauscht - jedesmal das Selbe Drama. Der Laser verstellt sich schon bei kleinsten Erschütterungen ; das Laufwerk scheint einfach nix zu taugen.Es arbeitet zunächst zunehmend lauter und dann immer unzuverlässiger.Hab den letzten Player dann nicht mehr im Auto benutzt - hat aber nix genutzt - Wo sich die Firma hinverkrümelt hat wissen die Götter. Für Gelegenheitsbenutzer vielleicht brauchbar . Für den Dauerbetrieb sollte man sich (sofern sich irgendwo ein Kundendienst ausfindigmachen läßt) 3 Geräte zulegen. Eins in der Werkstatt , eins unterwegs zur Werkstatt. Mit ein bischen Glück kann man mit dem Dritten dann Musik hören. Andreas
06.01.2004 - 13:33Ich besitze das Gerät seit zwei Jahren, war also damals einer der ersten, der das Gerät erworben hat. Anfangs zufrieden. Dann Ohrhörer gegen hochwertigen Sony getestet und festgestellt, dass Originalohrhörer wenig taugt, also gegen Sony MDR-EX70LP getauscht. Klingt super. Mit der Zeit ist es mir aufgefallen, dass der Player sich manchmal verschluckt, aber eher sporadisch. Beim Hersteller nachgefragt, Todesstille. Nach neuer Firmware gesucht, keine gefunden. Antishock taugt nur bedingt, oft muss man auch beim Gehen einfach stehen bleiben und warten bis der nachgeladen hat, beim Laufen taugt es gar nichts, außer man steht auf Ruhepausen. Der Tuner ist sehr empfindlich und in Stuttgart da viel S-Bahn sinnlos. Inzwischen hat das Gerät einen Bruch erlitten. Anfrage beim Hersteller? Aber wo ist der denn jetzt? Die Mails kommen zurück mit einem sinnlosen 0815 Text. Die Homepage listet den Player nirgendwo auf. Bis auf den sehr guten Sound und gute Einstellmöglichkeiten kann ich den Player nicht mehr empfehlen. Nächster Player wird ein Markengerät sein, da gibts evtl. Support.
20.02.2003 - 19:50der beste player am markt. kann alles incl. ukw radio. line out ist für mich wichtig für auto und anlage. allle bitraten plus cbr und vbr. kann auch super zum joggen eingesetzt werden weil ein 8 minuten puffer integriert ist d.h. die musik kommt vom internen speicher(ram) und wird bei bedarf nachgepumpt. die firmware wird ständig aktualisiert und steht auf der sonicblueseite zum download bereit. das akkumanagement ist vorbildlich (metallhydrit 10 h spielzeit bei voller lautstärke)wird im gerät bei netzbetrieb geladen. und das display! superauflösung macht echt spass. bei netzbetrieb mit ständigen blaulicht hinterlegt. id3 tag anzeige und verzeichnisbaum hirarchie. alles in allem sehr zu empfehlen!



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