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Home Page : Hardware : Portable CD-Player : RioVolt SP100

Hardware bewerten RioVolt SP100
SONICblue

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Testbericht - Inhalt
  Allgemein
Features
Handhabung
Display
Soundqualität
Software
Lieferumfang
Probleme
Fazit
Wertung
Links
Bezugsquellen



Handhabung
Abmessungen und Gewicht entsprechen den üblichen CD-Portis. Der Deckel des Players ist im geschlossenen Zustand verriegelt und kann sich beim Transport nicht unbeabsichtigt öffnen. Er wird über einen Schieber entriegelt. Tastensperre, Kopfhörer-Anschluss, Line-Out für HiFi-Anlage oder z.B. Adapterkassete, sowie der Anschluss fürs Netzteil sind seitlich angebracht. Batteriefach und ein Anti-Shock Umschalter liegen an der Unterseite.

Auf der Oberseite des Players befinden sich Display, "Joypad", Lautstärketasten (+/-) und verschiedene Funktionstasten. Die Bedienelemente hätten größer ausfallen können, lassen sich aufgrund des ordentlichen Druckpunktes aber recht gut anwählen.

Zentrales Bedienelement ist das sogenannte "Joypad": Ein Rundbutton, auf dem die Skip- und Abspielfunktionen angeordnet sind, incl. schnellem Vor- und Rücklauf.
Die Abspielmodi werden über die MODE-Taste angewählt. Hier stehen reichlich Kombinationen bereit: Einzeltitel-Wiederholung, Anspielmodus (Intro-Scan), Wiederholung und Zufallsauswahl - wahlweise für die gesamte CD oder einzelne Verzeichnisse.

Die Programmtaste ist doppelt belegt. Im Abspielbetrieb werden hier der erste und letzte Titel der Sequenzwiederholung festgelegt (A-B Wiederholung). Bei angehaltenem Player startet der Programm-Modus zum Playlisten erstellen.

Das Dateimanagement im MP3/WMA-Betrieb bietet zwei grundlegende Techniken, die kombinierbar sind: Titel-Hopping und Verzeichnisnavigation. Beim Titel-Hopping können mit den Skiptasten (Vor/Zurück) und der vom Fernseher gewohnten "+10"-Taste (Zehnersprünge) alle Titel auf CD angewählt werden, auch rekursiv durch Unterverzeichnisse. Viel Freude bereitet die Verzeichnisnavigation: Beim Druck auf die Navigationstaste erscheint das Dateisystem der CD mit den Verzeichnis- und Dateinamen. Die Anzeige ist nur zweizeilig, was die Übersichtlichkeit einschränkt. Mittels Joypad kann man nun in allen Richtungen bequem durch die CD navigieren. Dieses Feature ermöglicht die komfortable Suche nach Titeln bzw. Verzeichnissen auf CD und ist eines der Highlights des RioVolt.

Ein längerer Druck auf den Equalizer-Button ruft das Menü auf. Folgende Einstellungen lassen sich aktivieren bzw. deaktivieren: Resuming, Beep Control (akustisches Signal bei Tastendruck), Light Control (permanente Displaybeleuchtung bei Netzbetrieb), TAG-Anzeige (deaktiviert erscheint der Dateiname), sowie die Formatanzeige für MP3, WMA und CD (ASF mit Firmware 1.13 noch im Betastadium). Auch die Geschwindigkeit des schnellen Vor- und Rücklaufs ist einstellbar (1x-6x).

Die äußerst praktische Kabelfernbedienung (70 cm Kabel) lässt sich mittels Clip gut an der Kleidung befestigen, ist aber auch im Auto sehr hilfreich. Sie bietet Lautstärkeregelung, Equalizer, Tastensperre und das vom Player bekannte Joypad. Leider ist das Joypad nur schwer "blind" zu bedienen: Die Funktionen sind nicht ertastbar und ihr Druckpunkt ist ungenau. So landet man gelegentlich auf der Stopptaste statt beim nächsten Titel. Ein längerer Druck auf Stopp schaltet den Player ab, auf Play entsprechend wieder an.

Dank Resuming beginnt die Titelwiedergabe auf Wunsch immer beim zuletzt gehörten Titel, und zwar genau an der zuletzt gehörten Stelle. Resuming funktioniert auch nach dem Abschalten des Players oder nach dem Batteriewechsel. Lautstärke, Equalizereinstellung und Abspielmodus bleiben ebenfalls erhalten.

Das Abspielen von Live- oder Mix CDs gelingt nicht ohne Pause zwischen den Tracks - derzeit noch ein generelles Problem portabler MP3-Player. Im Test trat dieses Problem überraschend (aber reproduzierbar) auch bei Audio-CDs auf. Hier ist die Unterbrechung zwischen den Tracks nur sehr kurz, aber ebenso störend.


Display
Das vierzeilige LCD-Display (2,5x4 cm) ist hintergrundbeleuchtet. Die oberste Zeile enthält Symbole für die Wiedergabemodi, Tastensperre und Ladezustand der Batterie. Im Abspielbetrieb zeigt die zweite Zeile Titelnummer, Spielzeit und ggf. den Directory-Modus an. Bitraten oder die Restzeit fehlen. Darunter scrollen die Titelinformation. In der vierten Zeile lenkt eine bekiffte Animation ab, die offenbar keinen Zweck erfüllt.

Die alphanumerische Anzeige in den beiden mittleren Zeilen ist groß, aber auch sehr grob gepixelt. Sie scrollt nur schwer lesbar, zudem passen lediglich 11 Zeichen in eine Zeile.
Die geringe Zeilen- und Zeichenzahl erschwert die Verzeichnisnavigation: Es werden immer nur zwei aufeinanderfolgende Dateien bzw. Verzeichnisse angezeigt. Beim schnellen Navigieren muss häufig erst das Scrolling abgewartet werden, da der Name des Interpreten schon das gesamte Display füllt und der Songtitel nicht gleich erkennbar ist. Sonderzeichen und Umlaute lässt die Anzeige aus.

Kleiner Bug im Display: Ab Titel Nr. 255 (!) setzt sich die entsprechende Anzeige auf "000" zurück. Die Titelnummer wandert klammheimlich in die Spielzeitanzeige. Mit einem Firmwareupdate dürfte sich dieser kleine kosmetische Fehler sicher beheben lassen.

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Kommentare

22.05.2004 - 07:58Das erste Jahr lief er, aber die Batteriedauer war etwa bei 1,2 Stunden verbraucht. Nach dem Jahr war er einfach tot. Nichts mehr passierte und somit landete er im Apfalleimer Kauft das Zeug nicht!!!! Kauft euch lieber den IPod, denn meiner funktioniert einwandfrei.
02.07.2002 - 22:45Habe mir den SP 100 gestern geholt. Sorry, aber da klingt mein 5 Jahre alter Panasonic der damals 120.- gekostet hat besser. Die Höhen sind (besonders bei akkustischen Tönen)teilweise sehr verzehrt. Von einem Gerät was 4 mal teurer ist erwarte ich auch einiges an Klang mehr. Werde das Ding morgen umtauschen...
26.09.2001 - 13:45Super Funktionen, nur leider miese Soundqualitaet, auch bei Audio-CDs. Diese sollten schon originalgetreu (mit hoeherwertigen Kopfheorern) wiedergegeben werden. Habe den Player wieder umgetauscht!



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