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Home Page : Hardware : Portable Player : Forge 512 Rio SEITE 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | [Nächste Seite »]
SOUNDQUALITÄT
Gründe, sich vor der Konkurrenz zu Verstecken, hat der Rio Forge beileibe nicht. Überzeugend ist vor allem der volle und, wenn gewollt, recht bassstarke Klang. Die fünf vordefinierten Equalizereinstellungen (Classic, Rock, ...) wissen nicht zu beeindrucken, denn deutliche Unterschiede im Klangbild kommen nicht zum Tragen. Stattdessen empfiehlt sich die manuelle Ausbalancierung des fünf-Band-Equalizers. Wenn es auch etwas zeitaufwendig ist, die einzelnen Frequenzbereiche einzustellen, das Ergebnis kann sich hören lassen. Zwar liefern die mitgelieferten Knopfohrhörer - mit ihren Ohrbügeln für den sportlichen Einsatz bestimmt - einen respektablen Klang, der allerdings etwas dumpf wirkt. So offenbart das Gerät seine wahre Klangqualität erst mit einem entsprechend hochwertigen Alternativkopfhörer, was aber für den Jogger, der ohnehin mit äußeren Geräuscheinflüssen zu kämpfen hat, nicht unbedingt von Relevanz ist.
Der Lautstärkebereich hat mit Stufe 30 seinen Zinit erreicht, was ebenfalls für Trommelfell und Kopfhörer gilt. So sind letztere schon mit Stufe 15 gut bedient; alle weiteren Stufen bringen irgendetwas zum Bersten. Im besten Fall nur das Equipment.
SOFTWARE Zwar erkennt der Computer (MS-Windows 2000 aufwärts) nach Anschluss mit dem USB-Kabel den Player anstandslos als Wechseldatenträger, wobei sämtliche Daten wie gewohnt per Drag & Drop verschoben werden können. Allerdings hat Rio dem Kunden eine Software beigelegt die, ähnlich wie Apples iTunes, den Datentransfer regelt. Tatsächlich ist der Rio Player auch mit dem kostenlos zur Verfügung stehenden iTunes kompatibel. Der Rio Music Manager kann selbstständig nach einem vorgegebenen Prinzip verschiedene Alben oder auch nur Titel zusammenstellen und ggf. bei der nächsten Verbindung zum Audioplayer selbstständig ausstauschen. Basis für die Auswahlkriterien sind auch hier wieder Genre, Jahr, Interpret usw. Wer möchte, kann natürlich auch direkt über die Auswahl der Titel verfügen und diese dann zum Player transferieren. Zu beachten ist hierbei, dass die eigentliche Verzeichnisstruktur im Rio Music Manager, als auch auf dem Player, nicht mehr sichtbar ist. Musikalben werden nach Interpreten oder anderen Auswahlpunkten aufgesplittet, demzufolge ist die tatsächliche herkunft nur über Umwege herauszufinden. Ein nettes Detail beim Rio Music Manager ist jedoch die Suchfunktion, die das Finden eines bestimmten Titels innerhalb der eigenen Musikbibliothek anhand zahlreicher Auswahlpunkte spielend einfach macht. Größter Pluspunkt dieser Software dürfte aber sein, dass sie dem Benutzer optional zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu anderen Herstellern zwingt Rio nämlich nicht zum Gebrauch des Produkts; die Audiodateien lassen sich auch abspielen, wenn sie einfach nur über den Dateimanager kopiert wurden. LIEFERUMFANG
Rio liefert ein recht schlichtes, aber dennoch ausreichendes Gesamtpaket ab. Zuerst fallen die recht eigentümlich aussehenden Ohrknopfhörer ins Auge. Sie verfügen jeweils über einen leichten Gummibügel, der den Sitz des Hörers, vor allem bei starken Kopfbewegungen, ungemein stabilisiert. Obwohl sie ihre Aufgabe, was den festen Halt und einen sehr angenehmen Tragekomfort angeht, mit bravour meistern, wirkt die Verarbeitung stellenweise billig. So kann es schnell passieren, dass man die Endkappe zur Zuleitung in den Händen hält oder das Verbindungsstück von Bügel zu Ohrhörer abrutscht. Eine Erklärung für diese Bausatztechnik dürfte die Absicht sein, die Hörer auch ohne Bügel tragen zu können. Allerdings sieht die ganze Sache am Ohr dann noch alberner aus, weil ein richtiger Abschluss am Kopfhörerende zu fehlen scheint. Besser ist es also, die Bügel bleiben dran, auch wenn man damit in der Öffentlichkeit schon mal einen erstaunten Blick über die recht ungewohnte Konstruktion erhaschen kann.
Auch das mitgelieferte Sportarmband unterstreicht Rios Ambitionen, mit ihrem Produkt vornehmlich das bewegungsfreudige Publikum anzusprechen. So kann der Player - mit einem Clip befestigt - am Arm oder sogar am Bein getragen werden, da das elastische Klettband über einen hohen Dehnungsgrad verfügt. Konkurrenz zur Hosen- oder Jackentasche macht das Band aber erst, wenn die Benutzung der Player-Stoppuhr ins Spiel kommt und somit das Display immer in Sichtweite zu sein hat. Auch wenn in der deutschsprachigen Anleitung und auf der Verpackung immer wieder von der Bezeichnung Akku die Rede ist, befindet sich letztendlich eine handelsübliche AAA-Batterie im Lieferumfang. Für den schnellen Start muss eine mehrsprachige Kurzanleitung genügen, denn auf ausführliche Instruktionen in Papierform wurde verzichtet. Diesen Zweck erfüllt jedoch das Manual im PDF-Format, was zusätzlich zur Treibersoftware und dem Rio Music Manager auf der CD-ROM gespeichert ist. Dort werden auf 62 Seiten alle Funktionen ausführlich und verständlich erklärt, wobei ein Technik-Glossar am Ende der Datei mit reichlich Informationen zum Thema MP3, VBR und anderen Begriffen Auskunft gibt. Die Datenübertragung erfolgt, wie schon erwähnt, über ein USB 2.0-Kabel, was mit 160 cm Länge durchaus als großzügig zu bezeichnen ist. Insgesamt ist also alles im Lieferumfang enthalten, was notwendig erscheint; nicht mehr, aber auch nicht weniger. [Weiter zu Probleme / Fazit »] Kommentare
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