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Home Page : Hardware : Portable CD-Player : Pine SM-200C+

Hardware bewerten Pine SM-200C+
D'music

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Testbericht - Inhalt
  Allgemein
Features
Handhabung
Display
Soundqualität
Software
Lieferumfang
Probleme
Fazit
Wertung
Links
Bezugsquellen



Handhabung
Abmessungen und Gewicht entsprechen den üblichen CD-Portis. Unterwegs sorgen 50 Sekunden Anti-Shock für sprungfreies Hörvergnügen im MP3 Betrieb (bei 128 kbps). Mit Audio CDs sind es immerhin noch 10 Sekunden. Im Test reichte das aber für den Betrieb im Auto oder zum Spazieren. Intensives Joggen quittiert der Pine dagegen mit gelegentlichen Aussetzern.

Der Deckel des Players ist im geschlossenen Zustand verriegelt und kann sich beim Transport nicht unbeabsichtigt öffnen. Er wird über einen Schieber entriegelt. An der Vorderseite befinden sich Lautstärkeregelung (Drehrad), Tastensperre und Kopfhörer-Anschluss. Line-Out für die HiFi-Anlage und der Anschluss fürs Netzteil sind an der Rückseite untergebracht.
Auf der Oberseite des Pine SM-200C+ befinden sich die wichtigsten Bedienelemente und das Display. Über einen Steuerkranz werden die wichtigsten Abspielfunktionen vorgenommen: Play/Pause, Stopp, Titel Vor, Titel Zurück. Die Tasten sind doppelt belegt: Ein längerer Druck auf Play schaltet das Gerät an, auf Stopp entsprechend aus. Vor/Zurück dienen bei längerem Tastendruck zum schnellen Vor- und Rücklauf.
Dank Steuerkranz ist die Bedienung in der Jackentasche unproblematisch.

Daneben gibt es noch vier einzelne Tasten. Zwei Tasten dienen der Klangbeeinflussung bzw. der Verzeichnisnavigation (dazu später mehr). "Repeat" wählt die Wiedergabemodi an, das sind im Einzelnen: Normal, Wiederholung (einen Titel, alle Titel, ein Verzeichnis), Zufallswiedergabe (nur alle Titel). "Scan/Resume" aktiviert den Scan-Modus (alle Titel werden 10 Sekunden angespielt). Ein längerer Druck schaltet die Resumefunktion an bzw. aus. Ärgerlich: Im Test funktionierte die Zufallswiedergabe nur, wenn das Ende eines Songs erreicht wurde, aber nicht in Verbindung mit der Vor-Taste.

Wird eine CD eingelegt analysiert der Player zunächst deren Typ (Audio CD oder MP3 CD). Im MP3-Betrieb wird die Zahl der gefundenen Titel angezeigt und die Wiedergabe automatisch beim ersten bzw. beim zuletzt gehörten Song begonnen (je nach Resume - Einstellung). Titel bzw. Verzeichnisse werden in alphabetischer Reihenfolge abgespielt, also der Struktur, wie sie von den gängigsten Brenn-Programmen angelegt wird. Alle Verzeichnisse werden durchnummeriert, ebenso die Titel (für jedes Verzeichnis separat).

MP3 CD-Player der ersten Generation haben i.d.R. alle Titel einer CD durchnummeriert. Da konnte es schon mal länger dauern, bis man sich zum gewünschten Titel durchgeklickt hat. Der Pine nähert sich praktischerweise in Zehnersprüngen dem gewünschten Song, wenn die Wiedergabe pausiert und die Vor/Zurücktasten länger gedrückt werden. Einschränkung: Es klappt nur innerhalb eines Verzeichnisses und bietet sich daher vor allem für CDs ohne Unterverzeichnisse an.
Sind MP3s nach Alben sortiert und übersichtlich in Unterverzeichnissen auf CD gebrannt, hat der Pine eine gute Lösung parat: Mittels der sogenannten Directory-Taste springt er rekursiv von Verzeichnis zu Verzeichnis (nur vorwärts).
Insgesamt also ein sehr praktisches Dateimanagement für CDs mit und ohne Verzeichnisstrukturen. Eine Programmfunktion sucht man dagegen vergeblich, sowohl im MP3-Betrieb, als auch bei Audio CDs. Auch auf Resuming muss bei Audio CDs verzichtet werden.


Display
Das ca. 4x3 cm große LCD-Display ist bei Tages- und Kunstlicht gut lesbar, muss aber leider ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen. Die Anzeige im MP3-Betrieb ist dreizeilig. In der oberen Zeile sind Symbole für Play/Pause und die Spielzeit zu sehen. Eine Restzeitanzeige fehlt. Darunter erscheinen die Nummern des aktuellen Verzeichnisses und des Titels (z.B. D4-012) aber leider keine Bitrate. Die unterste Zeile zeigt die Informationen des ID3-Tags, sofern vorhanden. Titel, Interpret und Album werden hier gut lesbar gescrollt.
Pine Display Schade, zu früh gefreut! Nach einmaligem Scrollen bleibt die Anzeige stehen und zeigt nur noch den Beginn des Songtitels. Enthält eine Datei keinen ID3-Tag, wird nicht der Dateiname angezeigt, sondern "unknown tag mp3 file". Das ist wenig hilfreich.
Der Rest des Displays zeigt Symbole für den Abspielmodus (Zufallswiedergabe usw.), Anti-Shock, Klangbild, aktiviertes Resuming und den Ladezustand der Batterie (blinkt beim Aufladen).

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