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SOFTWARE / DATENÜBERTRAGUNG Das Löschen von Titeln oder ganzen Ordnern ist am Gerät ein Kinderspiel, obgleich diese Funktionen für unterwegs gedacht sind, denn bequemer geht es freilich am heimischen Computer. Zu diesem Zweck ist ein passender USB-Treiber auf der mitgelieferten CD-ROM vorhanden. Doch eigentlich ist der Treiber nur für Windows98-Nutzer gedacht, da alle späteren Windows-Versionen den Player als Wechselfestplatte automatisch erkennen. Des weiteren findet sich auf der CD ein Logo-Editor und ein Lyric-Editor, die sich per Installationsprogramm spielend einfach einrichten lassen. Ist der MX-7010 mit dem PC über das USB-Kabel verbunden, wird gleichzeitig der Lithium-Ionen-Akku aufgeladen. Nach zwei Stunden hat dieser dann wieder genug Power für die werkseitig angegebenen 17 Betriebsstunden, wobei unsere Tests letztgenannte Zeitspanne bei weitem übertrafen. Der Datentransfer via USB 1.1 auf den integrierten Speicher benötigt für einen ca. vierminütigen Titel mit 128 Kbps und vier Megabyte knapp 16 Sekunden, bei 128 MB sind das schon über acht Minuten. Wer das Top-Modell mit einem Speichervolumen von 512 MB sein Eigen nennen darf, muss sich eine gute halbe Stunde lang gedulden, bis das Werk vollbracht ist.
Positiv dagegen fällt der Lyric-Editor auf. Wie bereits erwähnt ist der Monolith in der Lage, zum jeweiligen Song den Text (Lyrics) anzuzeigen. Dazu muss der Player natürlich erst einmal mit den Textdaten gefüttert werden. Aus dem Internet oder anderen Quellen wird ein Text in das Editorfenster kopiert und danach einfach unter dem entsprechenden Songnamen gespeichert. Automatisch landet die Datei im Lyric-Ordner auf dem Gerät und ist später abrufbar, wenn der Song abgespielt wird. Vor allem praktisch, wenn man einen fremdsprachigen Text noch einmal vor Augen sehen möchte.
Ähnlich wie beim Lyric-Editor verhält es sich auch mit dem Logo-Editor. Um das Standardstartlogo gegen ein eigenes Bild auszutauschen, wird das gewünschte Bild in den Editor geladen. Alle gängigen Bildformate (JPEG/BMP/GIF/TGA/...) werden unterstützt, wobei die Auflösung des Bildes nicht von Bedeutung ist, da die Motive automatisch in das korrekte Format umgewandelt werden. Ist einem ein statisches Bild zu langweilig, können auch GIF-Animationen installiert werden - der Traum vom richtigen Mäusekino kann also mit geringem Aufwand wahr werden. LIEFERUMFANG
Das Gesamtpaket ist als recht umfangreich zu bezeichnen. Neben den Knopfohrhörern liegen ein USB-Kabel und sogar ein kleiner USB-Adapter bei. Mit ihm zusammen erinnert der Player fast an einen USB-Stick. Auch an die analoge Datenübertragung per LineIn-Anschluss wurde gedacht. So findet sich auch das passende Kabel mit 3,5er Klinken in der Packung wieder. Das 60 Seiten umfassende Handbuch bietet weniger, als es die Seitenanzahl zuerst vermuten lässt. Zwar wurde jeder Aspekt erwähnt, allerdings hätten detailliertere Beschreibungen den Einstieg deutlich erleichtert. Die auf einer CD-ROM mitgelieferte Software zum Editieren von Logos und Liedertexten wirft hingegen keinerlei Fragen auf.
Da der Akku des Monolith per USB-Kabel vom PC aufgeladen wird, verzichtete eSTAR auf einen Netzadapter. Allerdings soll dieser optional erhältlich sein. Der Player kann durch eine beiliegende transparente Kunststoff-Tragetasche vor äußeren Beschädigungen geschützt werden. Sprichwörtlich wie eine zweite Haut schmiegt sich die Tasche an das Gerät; so werden seine Abmessungen nur unwesentlich größer. Auf einen Gürtelclip wurde aus gutem Grund verzichtet, denn dafür ist der Zwerg viel zu klein. Damit er aus der Hosentasche trotzdem nicht herausfallen kann, gibt es einen kleinen Lederriemen, der dezent als Sicherheitsleine fungiert. [Weiter zu Probleme / Fazit »] Kommentare
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