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Home Page : Hardware : Portable Player : PDP 2800 Thomson
Auf der IFA 2001 stellte Thomson Multimedia mit dem PDP 2800 den ersten Festplatten MP3-Player der Lyra Serie vor. Bestückt mit einer 10 GB großen Festplatte und zahlreichen Funktionen werden nicht nur normale MP3s abgespielt. Besonders viel Wert wurde auf die Unterstützung des mp3PRO Formates gelegt, da Thomson selbst Auftraggeber für die Entwicklung dieses Formates ist. Ob dadurch andere populäre Formate wie RealAudio oder Microsofts WindowsMedia auf der Strecke bleiben und von vornhinein nicht unterstützt werden ist wahrscheinlich, aber nicht hundertprozentig sicher. Das Display fällt mit seinen acht Zeilen, ähnlich wie schon bei den Playern der ersten Lyra-Generation sehr großzügig aus. Beim Scrollen durch die Liste der Songtitel eines Verzeichnisses wird beispielsweise das gesamte Display zur Anzeige der Titel verwendet. Somit fällt das manchmal etwas nervige Aufspühren eines bestimmten Songs um ein Vielfaches einfacher. Mit der eingebauten dezent bläulichen Hintergrundbeleuchtung gestaltet sich auch die Steuerung in dunklen Umgebungen relativ einfach. Im Abspielmodus werden Interpret, Titel, Lautstärke-Level, Bitrate, Abspielzeit und die gewählte Klangeinstellung angezeigt. Alle wichtigen Bedienelemente wie Lautstärkeregelung, Wiedergabe/Stop/Pause, Vor/Zurück befinden sich direkt auf der Frontseite des Gerätes und erleichtern zusammen mit dem Display und der übersichtlichen Menüführung die Navigation. Freie Kapazitäten der Festplatte können zum Transport gewöhnlicher Dateien, wie Dokumente oder Bilder verwendet werden. Der Transfer aller Dateien erfolgt über die beiligende Software oder über einen Dateimanager, denn die angeschlossene Jukebox wird direkt als Festplatte erkannt und angezeigt. Demnach soll es auch möglich sein, die auf dem Player befindlichen MP3 und mp3PRO Dateien wieder auf einen Rechner herunterzuladen. Der Dateitransfer erfolgt, wie bei den meisten aktuellen portablen MP3-Playern, über eine USB-Schnittstelle und das entsprechende Kabel. Mehrere Chips im Inneren des Gerätes sind zuständig für die Dekodierung der Komprimierten Dateien. Frühere Lyra-Player haben lediglich eine binäre Datei auf der CompactFlash Karte genutzt, um das entsprechende Soundformat abzuspielen. So konnten findige Programmierer auch eigene Formatunterstützungen, wie z.B. für WindowsMedia programmieren. Der Equalizer ist mit 6 Voreinstellungen bestückt und lässt sich beliebig in mehreren Frequenzbändern anpassen, um so den Klang zu verbessern. Die Einstellungen lassen sich endlich auch abspeichern und später wieder abrufen. Ein andauernder Ladevorgang des bis zu 12 Stunden durchhaltenden Akkus wird durch eine LED an der Vorderseite des Gerätes angezeigt. Der Akku muß also zum Aufladen nicht aus dem Gerät entnommen werden, sondern kann mit Hilfe des beiliegenden Netzteils direkt im Gerät geladen werden. Ein deutlicher Vorteil für den, der während des Ladevorgangs nicht einige Stunden auf seine Musiksammlung verzichten möchte. ;) Zusätzlich kann der Lineout-Ausgang zum Anschluß an die häusliche Stereo-Anlage genutzt werden. Thomson hofft den Fachhandel ab November 2001 mit ersten Geräten versorgen zu können. Preislich bewegt sich der Player in der Region um 1000 DM - ein momentan (09/2001) durchaus üblicher Preis für einen Player mit Festplatte. Der kurze Test des PDP 2800 am Thomson Stand hat Spaß gemacht und gezeigt, dass der Player im wahrsten Sinne des Wortes einiges drauf hat. Updates und neue Informationen findet Ihr bei bekanntwerden direkt hier.  DISPLAY ZEIGT
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