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Home Page : Hardware : Portable Player : Jukebox 6000 Archos SEITE 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | [Nächste Seite »]
PROBLEME Es ist absolut unverständlich, weshalb ein separater Lautstärkeregler fehlt (Drehrad oder Tasten). Archos kündigt für diesen Sommer eine Kabelfernbedienung an, die auch einen separate Lautstärkeregler enthalten soll. Bleibt zu hoffen, dass der Ankündigung bald Taten folgen und Jukebox-Besitzer auch nachträglich eine Fernbedienung beziehen können. Auch der schnelle Vor-/Rücklauf hat so seine Tücken: Er erlaubt das Mithören (wie vom CD Player gewohnt) aber produziert dabei gelegentlich fiese Knackse, die mächtig aufs Trommelfell schlagen. Der gleiche unangenehme Effekt kann auch beim Titelwechsel und beim Abschalten auftreten. In Anbetracht der enormen Speicherkapazität wird Resuming schmerzlich vermisst! Nach dem Abschalten startet der Player immer beim ersten Titel oder Verzeichnis auf der Festplatte. Die Nachfrage bei Archos ergab, das sich dieses Problem voraussichtlich nicht per Firmware-Update beheben lässt. Glücklicherweise bleiben Wiedergabemodi, Lautstärke und Klangeinstellung erhalten. Erfreulich ist dagegen die Auskunft, dass die Zufallswiedergabe in einem der nächsten Firmware-Updates auch verzeichnisübergreifend arbeiten soll. In den ersten Testwochen gaben kurze Aussetzer während der Wiedergabe Rätsel auf. Erster Verdacht: Skipping. Doch der Effekt trat auch im stationären Betrieb auf, also kein Anti-Shock Problem. Fehler bei der Datenübertragung schieden als Ursache ebenfalls aus. Eine Anfrage bei Archos und ein Blick in die FAQ schafften Abhilfe. Schuld ist ein Fehler im Dateisystem, der sich durch eine vollständige Formatierung (FAT 32) der Festplatte beheben lässt. Das ganze dauert nur wenige Minuten, schaffte im Test aber zunächst keine Abhilfe. Erst die spätere Korrektur des Dateisystems mit dem in Windows enthaltenen Scandisk führte zum Erfolg. Danach gehörten Aussetzer der Vergangenheit an. Das Abziehen des USB-Kabels quittierte die Jukebox gelegentlich mit einem Blue-Screen, der sich aber ohne weitere Konsequenzen per Tastendruck wieder wegdrücken lässt. Nun zur Masterfrage: Was verbirgt sich hinter dem Line-In? Das Handbuch schweigt sich aus. Die Antwort des Archos-Supports: Hier wurde während der Entwicklung eine Encoderfunktion technisch vorbereitet, die in der Jukebox 6000 aber nicht zur Anwendung kommt. Quasi eine Attrappe. FAZIT Das Konzept der Archos Jukebox begeistert: Mit 6 Gigabyte Speicherkapazität und relativ geringen Abmessungen spielt sie eine Liga höher, als die derzeit populären MP3 CD-Player. Das spiegelt sich natürlich im Preis wieder. Aber mit ca. 800.- DM ist der Player konkurrenzfähig und kein Luxusspielzeug. Auch wenn die Namensgebung "Jukebox" reichlich abgegriffen klingt, hier passt sie wie die Faust aufs Auge: Per Knopfdruck startet die persönliche Top-Tausend! Hinzu kommt das geniale Konzept zur Datenübertragung. Der Player ist im Kern eine externe Festplatte und integriert sich in die gewohnte Arbeitsumgebung wie jedes andere Laufwerk auch: Keine Zwangssoftware zur Übertragung, keine Verschlüsselung der MP3's. Angesichts dieser Features rücken die durchaus vorhandenen Schwächen der Archos Jukebox in den Hintergrund, allen voran der fehlende Lautstärkeregler und das etwas spartanische Display. Immerhin kündigt Archos eine Kabelfernbedienug mit Lautstärkeregler an, erteilt der schmerzlich vermissten Resuming-Funktion aber quasi eine Absage. [Weiter zu Wertung / Bezugsquellen / Links »] Kommentare
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