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LIEFERUMFANG
Von iPod zu iPod wird der Lieferumfang spärlicher. Gab es zum iPod mini noch ein Netzteil zwecks externer Stromversorgung respektive Akkuaufladung, so darf sich der Käufer inzwischen nur noch mit den bereits erwähnten mehr oder weniger hochwertigen Kopfhörern, einem USB-Kabel und einem Stück Kunststoff begnügen. Letzteres soll als Dock-Adpater für die optional erhältliche Docking-Station dienen, in der der aufrecht stehende Player per Audioausgang auch mit Aktivlautsprechern oder einer Musikanlage verbunden werden kann. Ängste, künftig könne man nach Kauf einer iPod-Verpackung diese leer vorfinden, sind wohl nicht ganz unberechtigt. Das Gerät wäre dann ebenfalls optional erhältlich.
Schieben wir diesen Albtraum erst einmal weit von uns und freuen uns über die Tatsache, dass sich, obwohl das Produkt aus dem Hause Apple stammt, sich das Handbuch nicht nur an Mac-Anwender, sondern auch an Besitzer eines PC wendet. Wie heute üblich, findet sich die Anleitung auf der CD-ROM, auf der auch iTunes zu finden ist. Auf herkömmlichen Papier findet sich nur noch ein Qickstart-Guide. Geradezu großzügig wirkt die Beilage von vier Ohrpolstern für die Knopfohrhörer. Wirklich nett und dazu noch sinnvoll sind die Abdeckkappen für die Enden des USB-Kabels. Mittels angebrachter Klemme gehören so die Zeiten des Kabelsalats der Vergangenheit an. Auf weitere "Zutaten" ist verzichtet worden. Taschen, Tragebänder oder Netzteile gehören auf die Zubehörliste. Nicht ohne Grund, da sich Apple diese Extras noch einmal gut bezahlen lässt. Allerdings lässt sich hier Geld sparen, indem auf nicht minder gute Produkte von Drittanbietern zurückgegriffen wird, und die Auswahl ist alles andere als klein. PROBLEME Wenn nötig, lässt sich der Player mit einigen Tastenkombinationen zurücksetzen (Reset). Tatsächlich mussten wir während der Testphase wegen immer wieder auftretener Fehler und einem Totalabsturz den kompletten Speicher ein Mal formatieren, was jedoch nur mit einem USB-Formatierungsprogramm eines Drittanbieters funktionierte. Normalerweise fordert das iPod-Programm selbst zum Formatieren auf, aber in unserem Fall blieb dieser Hinweis aus. Das Aufspielen der Software gelang hingegen mittels iPod Updater problemslos. Seitdem funktionierte der Player reibungslos. Eher als Problemchen ist die relativ schmutzempfindliche Bedienoberfläche des Click Wheel am weißen iPod nano einzustufen, das eben vorrangig mit Reibbewegungen gesteuert wird. Besonders die alltäglichen Situationen, nachdem man so allerlei Dinge in Bus und Bahn berührt hat, lassen die Bedienfläche schnell ergrauen. Abhilfe leistet jedoch am Ende des Tages ein leicht feuchtes Tuch, und schon sieht alles aus wie neu. FAZIT Apple kombiniert mit dem iPod nano ein stilvolles Design mit geringen Abmessungen und vielseitigen Features und schnürrt somit ein fantastisches Paket des digitalen Hörgenusses. Kleine Schwächen in Bezug auf Klangqualität und Oberfläche weiß der nano mit zahlreichen Innovationen zu kompensieren. Auch wenn der Lieferumfang vor so manchem Konkurrenzprodukt stark zurückstecken muss, wird das Gesamtpaket doch zu einem fairen Preis angeboten. Man beachte, dass im nano bis zu vier Gigabyte in Form eines Flash-Speichers integriert sind. Abschreckend wirkt im ersten Moment die starke Reglementierung von Apple, nur die iTunes Software zur Datenübertragung nutzen zu können. Aber letztendlich hat sich iTunes als zuverlässiges, einfach zu bedienendes und ausgereiftes Tool herausgestellt, auf das man nur ungern verzichten möchte. Der Player beinhaltet Office-Funktionen wie Kalender oder Adressbuch und bietet angenehme Unterhaltung mit kleinen Computerspielen, die besonders durch das bestechende Farbdisplay zur Geltung kommen. So stellt sich letztendlich nur noch die Frage, was einem wohl zu Weihnachten unter dem Christbaum erwartet, denn die Vorfreude auf den iPod nano darf mit Recht groß sein. [Weiter zu Wertung / Bezugsquellen / Links »] Kommentare
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