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Home Page : Hardware : Portable Player : Gmini XS202

Hardware bewerten Gmini XS202
Archos

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Testbericht - Inhalt
  Allgemein
Features
Handhabung
Display
Soundqualität
Software
Lieferumfang
Probleme
Fazit
Wertung
Bezugsquellen
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HANDHABUNG
Trotz seiner geringen Abmessungen wirkt das Gerät ein wenig klobig in der Hand - Ergonomie schien den Entwicklern ein Fremdwort zu sein. Das wird besonders dann deutlich, wenn man in bewährter Handy-Manier versucht, die drei Bedienelemente einhändig mit dem Daumen zu bedienen. Nach einer gewissen Zeit endet das wohlmöglich mit einem Krampf. Auch wenn sich der Benutzer dann die Sicht auf das Display nehmen würden, müssten die Tasten darüber angeordnet sein, damit die Bedienng leichter von der Hand ginge. Das Problem: Kurz unter den Tasten ist der Player zu Ende und somit fehlt der nötige Halt in der Hand.

Doch darüber hinaus gibt es in Sachen Bedienung nichts auszusetzen. Auf die Anleitung kann getrost verzichtet werden, bewegt man sich doch nahezu intuitiv durch die selbsterklärenden und klar strukturierten Menüs. Fast die gesamte Navigation erfolgt über den Joystick in der Mitte, der neben den Richtungen links/rechts, hoch/runter auch als Taste fungiert. Lediglich zum Ein- und Ausschalten, zum Stoppen eines Titels oder zum Aufruf des Menüs werden die zwei Tasten links und rechts neben dem Stick benötigt.

Negativ fällt das Fehlen eines Hold-Schalters auf. Zwar kann während des Betriebs eine Art Tastatursperre - von der übrigens die Lautstärkeregelung nicht betroffen ist - aktiviert werden, aber ein versehentliches Einschalten oder Lösen der Sperre kann ohne weiteres in der Hostentasche geschehen.


DISPLAY
Interessant und zugleich Verwirrung stiftend ist, dass auch der XS202 kurzzeitig mit einem grünen Display, so wie man es bisher vom Vorgänger XS200 kannte, ausgeliefert wurde. Doch schnell schien sich Archos darüber klar zu werden, dass ein frisches Blau besser bei der Zielgruppe ankommt als ein - zugegebener Maßen altbackenes - Grün.

So kommt der zwei Zoll große Bildschirm mit blauer Hintergrundbeleuchtung, vier Graustufen und maximal zehn Zeilen daher. In Zeiten der Farbdisplays mag das zwar etwas antiquiert wirken, aber die kontrastreiche Darstellung und der Gesamtpreis machen dieses Manko wieder etwas wett. Zu kämpfen hat der Bildschirm allerdings mit seiner offensichtlichen Trägheit, die sich besonders bei Lauftexten bemerkbar macht. Eigentlich dient diese Funktion der verbesserten Darstellung von langen Dateinamen; das Resultat ist allerdings eher ein kaum zu identifizierender Textmatsch. Ist dieses Problem ärgerlich, so kann über das leise Betriebsgeräusch des Displays bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung getrost hinweggesehen werden, da es nicht auf den Ohrhörer übertragen wird.


iArchos XS202 Display Ansichten


Ansonsten lässt die Anzeige kaum noch Wünsche offen. Angefangen von Basisinformationen wie Interpret/Albumname und Titelname über abgelaufene Zeit und Titelnummer bis hin zu Batteriezustand und Lautstärke ist alles präsent. Darüber hinaus gibt eine Balkenanzeige Auskunft über den Fortschritt innerhalb eines Titels, wobei man auch die verbleibende Zeit numerisch im Blick hat. Die Gefahr eines Informationsdefizits sollte demzufolge nicht bestehen.


SOUNDQUALITÄT
Erst wenn man die mitgelieferten Knopfohrhörer - obwohl diese über eine eigene Lautstärkeregelung verfügen - gegen solche einer höheren Qualität austauscht, sorgt der kleine Archos für einen nahezu optimalen Hörgenuss. Saubere Höhen und satte Bässe gelangen dann ohne Umschweife zum Trommelfell. Ganz Anspruchsvolle dürfen neben den üblichen vordefinierten Klangprofilen (Rock, Techno, Jazz, Classic, Live) auch selbst zum Mixer via 5-Band-Equalizer greifen und sich die Klangregler ganz nach ihren Wünschen zurechtschieben.

Die Lautstärkeskala bewegt sich in einem gut abstimmbaren Bereich von Stufe null bis 99, wobei nach letzterer Einstellung wohl der Gang zum Ohrenarzt unabdinglich sein wird. Nettes Detail: Die Balance lässt sich in jeweils fünf Stufen verstellen; eine Funktion, die sinnvoll sein kann, wenn der Player über den Kopfhörerausgang (gleichzeitig LineOut) mit einer HiFi-Anlage verbunden ist.

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Kommentare

23.12.2007 - 03:04 Ich hab zwar immer noch - hehe :) den xs200 (mit nur 8 Stunden Laufzeit) aber durch meine Erfahrung mit diesem Gerät, besitzt der größte Teil meines Freundes-,Bekanntenkreis das Nachfolgemodell, den hier getesteten XS202. Der Test ist ja schon etwas älter. Heute kann man sagen, daß das mitgelieferte Zubehör in Form eines echten Netzteils schon recht üppig ist.
15.06.2006 - 20:05 Ich hab den XS 202 jetzt seit ein paar Wochen, nachdem die Festplatte meine Zen Touch das Zeitliche gesegnet hat. Ich bin begeistert! Endlich ein Player der als Wechseldatenträger erkannt wird und ohne Software auskommt. Auch gut gefällt mir, dass man dank der ARCLibrary zwar nach ID3 Tags navigieren kann,es aber nicht muss sondern auch einfach die Ordner Struktur durchforsten kann und einzelnen Dateien oder Ordner abspielen kann. Das war neben dem Preis (obwohl der Touch inzw. günstiger is) der Hauptgrund warum ich mir den XS202 geholt hab.
31.01.2006 - 19:43 Ich kann den Test nur bestätigen. Tolles Gerät zum kleinen Preis. Und mit neuen Kopfhörern ein super Klang.



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