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Home Page : Hardware : Portable Player : Gmini XS202 Archos SEITE 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | [Nächste Seite »]
HANDHABUNG Trotz seiner geringen Abmessungen wirkt das Gerät ein wenig klobig in der Hand - Ergonomie schien den Entwicklern ein Fremdwort zu sein. Das wird besonders dann deutlich, wenn man in bewährter Handy-Manier versucht, die drei Bedienelemente einhändig mit dem Daumen zu bedienen. Nach einer gewissen Zeit endet das wohlmöglich mit einem Krampf. Auch wenn sich der Benutzer dann die Sicht auf das Display nehmen würden, müssten die Tasten darüber angeordnet sein, damit die Bedienng leichter von der Hand ginge. Das Problem: Kurz unter den Tasten ist der Player zu Ende und somit fehlt der nötige Halt in der Hand. Doch darüber hinaus gibt es in Sachen Bedienung nichts auszusetzen. Auf die Anleitung kann getrost verzichtet werden, bewegt man sich doch nahezu intuitiv durch die selbsterklärenden und klar strukturierten Menüs. Fast die gesamte Navigation erfolgt über den Joystick in der Mitte, der neben den Richtungen links/rechts, hoch/runter auch als Taste fungiert. Lediglich zum Ein- und Ausschalten, zum Stoppen eines Titels oder zum Aufruf des Menüs werden die zwei Tasten links und rechts neben dem Stick benötigt. Negativ fällt das Fehlen eines Hold-Schalters auf. Zwar kann während des Betriebs eine Art Tastatursperre - von der übrigens die Lautstärkeregelung nicht betroffen ist - aktiviert werden, aber ein versehentliches Einschalten oder Lösen der Sperre kann ohne weiteres in der Hostentasche geschehen. DISPLAY Interessant und zugleich Verwirrung stiftend ist, dass auch der XS202 kurzzeitig mit einem grünen Display, so wie man es bisher vom Vorgänger XS200 kannte, ausgeliefert wurde. Doch schnell schien sich Archos darüber klar zu werden, dass ein frisches Blau besser bei der Zielgruppe ankommt als ein - zugegebener Maßen altbackenes - Grün. So kommt der zwei Zoll große Bildschirm mit blauer Hintergrundbeleuchtung, vier Graustufen und maximal zehn Zeilen daher. In Zeiten der Farbdisplays mag das zwar etwas antiquiert wirken, aber die kontrastreiche Darstellung und der Gesamtpreis machen dieses Manko wieder etwas wett. Zu kämpfen hat der Bildschirm allerdings mit seiner offensichtlichen Trägheit, die sich besonders bei Lauftexten bemerkbar macht. Eigentlich dient diese Funktion der verbesserten Darstellung von langen Dateinamen; das Resultat ist allerdings eher ein kaum zu identifizierender Textmatsch. Ist dieses Problem ärgerlich, so kann über das leise Betriebsgeräusch des Displays bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung getrost hinweggesehen werden, da es nicht auf den Ohrhörer übertragen wird. ![]() Ansonsten lässt die Anzeige kaum noch Wünsche offen. Angefangen von Basisinformationen wie Interpret/Albumname und Titelname über abgelaufene Zeit und Titelnummer bis hin zu Batteriezustand und Lautstärke ist alles präsent. Darüber hinaus gibt eine Balkenanzeige Auskunft über den Fortschritt innerhalb eines Titels, wobei man auch die verbleibende Zeit numerisch im Blick hat. Die Gefahr eines Informationsdefizits sollte demzufolge nicht bestehen. SOUNDQUALITÄT Erst wenn man die mitgelieferten Knopfohrhörer - obwohl diese über eine eigene Lautstärkeregelung verfügen - gegen solche einer höheren Qualität austauscht, sorgt der kleine Archos für einen nahezu optimalen Hörgenuss. Saubere Höhen und satte Bässe gelangen dann ohne Umschweife zum Trommelfell. Ganz Anspruchsvolle dürfen neben den üblichen vordefinierten Klangprofilen (Rock, Techno, Jazz, Classic, Live) auch selbst zum Mixer via 5-Band-Equalizer greifen und sich die Klangregler ganz nach ihren Wünschen zurechtschieben. Die Lautstärkeskala bewegt sich in einem gut abstimmbaren Bereich von Stufe null bis 99, wobei nach letzterer Einstellung wohl der Gang zum Ohrenarzt unabdinglich sein wird. Nettes Detail: Die Balance lässt sich in jeweils fünf Stufen verstellen; eine Funktion, die sinnvoll sein kann, wenn der Player über den Kopfhörerausgang (gleichzeitig LineOut) mit einer HiFi-Anlage verbunden ist. [Weiter zu Software / Lieferumfang / Probleme / Fazit »] Kommentare
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