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HANDHABUNG
Im Allgemeinen liegt der X5 gut in der Hand - Er ist so breit wie ein Daumen lang ist.
Der Player hat ein modernes Metall-Design mit abgerundeten Ecken und verzichtet, zu Gunsten der Praxistauglichkeit, auf Schnörkel und andere Auffälligkeiten. Eher unscheinbar, doch durch die Metalltasten wertvoller wirkend als der „iPod“, bleibt COWON seiner Linie treu. Die Tasten sind zur Freude aller Rechtshänder auch rechts angebracht, sodass der Player prima einhändig zu bedienen ist. Es befinden sich neben dem 5-Punkt-Joystick nur drei weitere Tasten am Player. Die drei an der rechten Seite angebrachten Tasten sind der Power-Schalter, eine Record- und eine Playtaste. Intuitiv ist der Player dadurch für einfache Playfunktionen sehr leicht zu handhaben.
Allerdings benötigt man für weiterreichende Benutzung und für den Gebrauch der Gesamtbandbreite des Könnens des X5 tatsächlich das Handbuch. Ohne dieses, das sehr kurz und knapp die Funktionen (nicht einmal alle) des X5 erklärt, ist es schwer möglich, alle Möglichkeiten der Bedienung zu erahnen. Es gibt stetig Neues zu entdecken, angefangen bei Doppelbelegungen der Seitenknöpfe, bis hin zur vereinfachenden individuellen Belegbarkeit jener. Erst wenn man wirklich weiß wie der X5 funktioniert und man alles kennt, realisiert man die benutzerfreundliche Aufmachung. Anfangs erscheint das neue Modell des Menüs unzugänglich und nur schwer verständlich. Nach einer Woche täglichen Gebrauchs ist allerdings so langsam nachvollziehbar was der Hersteller sich bei der Programmierung dachte. Das Menü besteht aus einem Browser der wie der MS Windows-Explorer aufgebaut ist. Nach rechts gelangt man auf eine tiefere Ebene im Verzeichnis, nach links in eine höhere. Hoch und runter, bewirkt das Scrollen innerhalb eines Verzeichnisses. DISPLAY
Das 260.000-Farben TFT-LC-Display hat eine Größe von 160 x 128 Pixeln, was 3,6 cm x 2,7 cm entspricht. Mit dieser Anzahl an Farben ist ein schön bunter Kontrast möglich, wobei die weiße Schrift mit schwarzem Rand auf zu buntem Hintergrund schwer lesbar ist. Den Hintergrund des Wiedergabemodus kann man selber aus eigenen JPEGs, die in den X5 importiert wurden, auswählen. Pastelltöne eignen sich am besten um die Lesbarkeit der Anzeige zu gewähren. Die Schrift ist dann für das Auge auch auf einer Armlänge Entfernung gut zu lesen. Einziges großes Problem ist die Reflektion. Am Mittag eines sonnigen Tages ist der X5 auch prima als Spiegel geeignet. Bei einer Fülle an Videomaterial, für das der X5 Platz lässt, gibt es kaum eine Chance, jenes an einem hellen Tag anzusehen. Die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung ist auf 10 Stufen regulierbar (von AUS bis 10). Man kann natürlich auch die Leuchtdauer einstellen. Regulierbar ist sie von AUS über 3, 5, 7, 10, 15, 30, 60 Sekunden bis permanent AN.
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