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Home Page : Hardware : Portable Player : iAudio X5 Cowon SEITE 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | [Nächste Seite »]
FEATURES Der X5 ist trotz aller Features immer noch ein MP3-Player, der allerdings auch Radio empfängt, Bilder und Text anzeigen kann und speziell konvertierte MPEG4-Videos abspielt. Sein Vermögen, qualitativ gute Tonaufnahmen in Echtzeit zu MP3-Dateien zu konvertieren und dabei zur Aufnahme 2-Wege (Line-In + integriertes Mic) anzubieten, macht ihn auch zur hervorragenden Aufnahmestation. Das lädt bei 30 GB Speicherkapazität zum O-Ton-Marathon ein. Die Festplatte mit dem großen Speicher lässt auch genug Raum für den Transport von allen erdenklichen Daten und Dank der automatisierten Erkennung, als Massenspeichergerät unter den gängigen Windowsversionen, ist der X5 auch als Transportmittel geeignet. Allgemein ist der X5 mit vielen verschiedenen Datei-Formaten kompatibel. Dazu zählen: MP3: bis 320 kbps, 48 kHz; abwärts kompatibel WMA (ASF): bis256 kbps, 48 kHz; abwärts kompatibel OGG Vorbis: q 10, 44,1 kHz; abwärts kompatibel XviD MPEG 4, CBR: 256 kbps, 160 x 128 Pixel, 15 Bilder/s; abwärts kompatibel JPEG TXT Beim Einschalten des Geräts beginnt die Wiedergabe sekundengenau an der Stelle des letzten Abschaltens. Diese Funktion ist in den Optionen variierbar, denn man kann die Autoplay-Funktion deaktivieren, um die Wiedergabe manuell zu starten, oder die Resume-Funktion um den letztgehörten Titel von vorn zu beginnen und man kann eine nervenschonende Fade-In-Zeit einstellen, um bei hohem Lautstärke-Pegel nicht erschreckt zu werden. Der X5 bietet alle gewöhnlichen Playmodes, wie Repeat, Schuffle und zwei Arten der Playlist-Wiedergabe. Beim Repeatmodus kann man die Größe der Wiederhol-Schleife auf vier Stufen einstellen. Angeboten wird: 1. die ganze Festplatte, 2. eine einzelne Datei, 3. das Quell-Verzeichnis der aktuell wiedergegebenen Datei, ohne Unterverzeichnisse und 4. selbiges mit Unterverzeichnissen. Die Shuffle-Funktion (Random) ist mit Repeat kombinierbar und beinflusst lediglich den chronologischen Ablauf der Wiedergabe. Weiterhin gibt es natürlich auch einen Sleep-Timer, der bis zu 120 Minuten regelbar ist. Bei den Playlist-Funktionen gibt es zwei Arten, die sich nur in der Erstellung unterscheiden. Nutzbar sind am PC erstellte M3U-Listen und die vom X5 erstellten DPL-Listen (DynamicPlaylist). Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Grundsätzlich ist die M3U-Liste nur von zuhause und mit einem M3U-fähigen-Host-Programm (z.B.: WinAmp, MusicmatchJukebox) zu bearbeiten. Da die DPL im Player ensteht, ist sie überall zu beeinflussen, allerdings etwas mühsamer als am PC, wegen der geringeren Anzahl an Knöpfen bzw. dem Mangel an Tastatur-Shortcuts. Im X5 (DPL) kann man beispielsweise nur alle Titel oder einen einzelnen Löschen. Das Gleiche gilt beim hinzufügen zur Playlist: Das ganze Verzeichnis oder nur einen Titel. Am PC kann man per „Drag&Drop“, die per Maus markierten Titel in der Liste arrangieren und löschen bzw. einfügen. Soviel man auf einmal möchte. Es ist eben schneller und praktischer und letztendlich Gewohnheitssache. In einem Extramodus kann man Bilder betrachten, die in einen Extraordner auf dem X5 importiert werden müssen. Allerdings kann der Extra-Browser für die JPEGs nur 99 Dateien erfassen. Textdateien ( *.txt ) kann man über den Browser auch ansehen. Die Datei muss zur Ansicht nur wie eine MP3-Datei im Browser ausgewählt werden. Hat man sie ausgewählt, wird sie, in sieben Zeilen, mit 30 Zeichen, dargestellt. Zeilenumbrüche ändern sich im Vergleich zur Orginalformatierung und einige Zeichen sind gar nicht darstellbar. Sehr karg, aber dennoch ausreichend um zu lesen. Die Diktierfunktion im X5 ist nahezu professionell verfeinert. Für einen Leihen gibt es in den Optionen womöglich irreführend viele Variablen. Man kann ähnlich einem Encoder am PC einstellen wie die MP3-Datei der Aufnahme „aussehen soll“. Für einen Profi bietet das die Möglichkeit, Speicherplatzsparend arbeiten zu können, bzw. einen Encoding-Schritt am PC vorwegzunehmen. Außerdem wird man nicht, wie bei vielen anderen Anbietern, (plump) mit irgendeinem unbrauchbaren oder eigens dafür geschaffenen Format konfrontiert. Man kann von drei Quellen aus aufnehmen: 1. vom integrierten Radio, 2. vom integrierten Mikrofon und 3. über den Line-In-Eingang, von einer externen Quelle (Mikrofon, Mischpult, Wiedergabegerät,...). Die genannten Variablen in den Optionen bezüglich der Aufnahme, beeinflussen die Bitraten der Aufnahme-Datei und die Lautstärke des Mikrofons, sowie die des Line-In-Eingangs. Bei Aufnahmen vom Radio und externen Geräten kann zw. 64 und 320 kbps und bei Aufnahmen über das integrierte Mikrofon zwischen 32 und 128 kbps gewählt werden. Das integrierte Mikrofon verfügt über zwei Volume-Stufen (Laut, Leise) und der Line-In-Eingang über zehn Stufen zur Lautstärkeregelung. Die erzielten Sprachaufnahmen haben eine bemerkenswerte Klarheit und deuten auf ein sehr gutes internes Mikrofon hin. Auch das Ergebnis der Aufnahmen über den Line-In sind sehr zufriedenstellend. Bei einem Test wurde ein Schlagzeug mit einem Stereomikrofon eines Drittanbieters abgenommen und über den Line-In des X5 aufgezeichnet. Da kein Pre-Amp dazwischen geschaltet wurde, war die enstandene MP3-Datei auch relativ leise. Besonders war dennoch die dadurch enstandene Präzision in der Aufnahme. Alle Frequenzbereiche wurden befriedigend für eine Amateuraufnahme aufgezeichnet. An eine PA-Anlage angeschlossen, war bei der Wiedergabe der entsprechenden Aufnahme besonders die Fülle des Bassbereiches aufgefallen. Der Videoplayer, der eigentliche Aufzieher des X5, ist wie beim MS Windows-Media-Player, „Eins“ mit dem Music-Player und keine (unbequeme) eigene Anwendung bzw. kein seperater Modus. So lassen sich z.B. Music-Clips unproblematisch in Musik-Wiedergabelisten integrieren. Die Wiedergabe von MPEG4-Dateien erfordert weit aus mehr als nur jene per Drag&Drop in ein beliebiges Verzeichnis auf dem Player zu ziehen. Das Einfügen ist möglich, bringt aber keinen Erfolg, da die Dateien garantiert nicht kompatibel sind. Die Dateien müssen in ein X5-taugliches Format konvertiert werden und dabei ist es nicht empfehlenswert einen Encoder von Drittanbietern zu nutzen. Selbst wenn man die Variablen, der auf dem X5 mitgelieferten Test- und Promotionvideos, im Drittanbieter-Encoder verwendet, kommt kein befriedigendes Ergebnis heraus. Man erreicht nur selten eine zufriedenstellende Lösung bei der Synchronität von Bild und Ton, selbst wenn das Ausgangsmaterial DVD-Qualität hat. Das Einfachste ist es, die Mitgelieferte Software „JetAudio“ (auch ein Produkt von COWON) zu installieren und die integrierte Video-Converter-Funktion zu nutzen. Als Dateiformat der Ausgangsdatei steht dort nämlich sehr simplifiziert und benutzerfreundlich, „X5-kompatibel“ zur Auswahl. Schade ist nur, wenn man das erst nach mehrstündiger Forschung und Benutzung anderer Produkte erkennt bzw. einsieht. Einen Organizer und Spiele gibt es nicht im X5. Er ist eben ein Player und kein PDA. Die Akkuladezeit von drei Stunden ist recht angenehm. Man kann den Player über das mitgelieferte Netzteil, oder per USB vom PC aus laden. Der Akku hält dann für 14 Stunden Spielzeit, aber es gibt, ausser der blinkenden Anzeige im Display, keine Warnhinweise für niedrigen Batteriestand und der X5 schaltet sofort ab. Er lässt sich zwar nochmal für ca. fünf Minuten einschalten, jedoch ist Aufladen dann wirklich angebracht. [Weiter zu Handhabung / Display »] Kommentare
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