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Home Page : Hardware : Stationäre Player : Soundbridge M-1000

Hardware bewerten Soundbridge M-1000
Roku

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Testbericht - Inhalt
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Display
Handhabung
Mediaserver
Soundqualität
Lieferumfang
Probleme
Fazit
Wertung
Bezugsquellen
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MEDIASERVER


Winamp und Twonkyvision Plug-in:

Um einen StreamingServer zu fahren ist nichts geringeres notwenig als die Kombination: Winamp 5.04 mit gefüllter Medialibrary und Twonkyvision Plug-in. Andere Konstellationen (etwa ältere Versionen von WinAMP) gehen gar nicht.

Die Sortierung der Titeldatenbank geschieht nach: All Tracks, Albums, Artists, Genres, Palylists und Folders. In diesen Untermenus werden je zwei aufeinanderfolgende Titel untereinander angezeigt. Wenn man viele Titel verwalten will ist diese Titelübersicht sicherlich ungenügend. Man scrollt sich die Finger wund bevor man beim 100. Folder oder Künstler angekommen ist. Auch springt die Software beim Wechsel der Menuebene nicht zum gerade gespielten Titel sondern zu Nummer 1 in der Liste zurück. Das kostet auf Dauer Nerven.

Display Anzeige: Abspielmodus: Oben den Titel, unten den Künstler und den Albumtitel im Wechsel und auch gescrollt. Zusätzlich Spielzeit (optional auch als Balkenanzeige) und ganz außen einen kleinen Equalizer. Infoanzeige: Titel Artist, Album, Duration, Genre, Track Nr, Kodierungsart, Größe in Mb.

Probleme: Windows XP SP2 Firewalleinstellungen unterdrücken den Stream.
Probleme beim Aus- un Anschalten einer der beiden Seiten des W-LAN. Dann erkennen sich Soundbridge und Twonky Plug-in nicht.
Wenn die Soundbridge vor dem Rechner eingeschaltet wird findet Sie danach zwar das W-LAN Signal, aber nicht WinAMP/Twonkyvision. Auch nicht wenn man sie an und aus macht oder rauszieht.

Downloadgröße/Link:Winamp 4,4MB, Twonkyvision Plug-in 1MB.

Vorteile: Kostenlose und offenen Lösung mit WinAMP. Resourcensparend.
Nachteile: keine Suchfunktion, keine Anzeige der Kodierungsqualität des Tracks.

Fazit: Twonkyvision ist nicht voll ausgereift. WinAMP zuliebe.....


iTunes:

iTunes überzeugt. Applemäßig schöne Oberfläche, übersichtlich strukturiert. Man kann mit iTunes seine Playlists sogar brennen und natürlich Musikdateien von Apples iTunes-Store kaufen (die kann man allerdings nicht zur Soundbridge streamen). Nachdem man unter Prefrences die Playlisten freigegebnen hat erkennt die Bridge den Server sofort und immer wieder. Sehr stabile Lösung.

Die Sortierung der Titeldatenbank geschieht nach: Playlists, Browse, Search, Song Queue und Now Playing. Es gibt unter iTunes eine Suchfunktion.
Das ist DAS Highlight und für große Musikdatenbanken unverzichtbar. Suchen kann man nach Titeln, Alben, Künstlern, Komponisten und Schlagwort. Geschieht zwar alles auf der Fernbedienung und ist etwas schwerfällig (wie Videotext) - aber man findet das was man hören will wirklich.

Display Anzeige: Abspielmodus: Oben den Titel, unten den Künstler und den Albumtitel im Wechsel und auch gescrollt. Zusätzlich Spielzeit - auch als Balkenanzeige und ganz außen kleiner Equalizer. Infoanzeige: Titel, Artist, Album, Duration, Genre, Track Nr., Kodierungsart, Kodierungsqualität, Größe in MB.

Probleme: keine, sehr stabile Lösung die Kommunikation funktioniert hervorragend und ist nicht davon abhängig welches Gerät als erstes angeschaltet war.
Downloadgröße/Link:iTunes 12MB.
Vorteile: Stabile Lösung, SUCHFUNKTION, übersichtliche Oberfläche
Nachteile: Resourcenbelegung

Fazit: Ausgereifte Lösung, Empfehlung der Redaktion !!


Windows Media Connect:

Mal vorne weg: Es ist mir nicht geglückt die Windows Media Connect software zum Laufen zu bringen. Wer seine Voruteile bezüglich Microsoft Produkten verfestigen will, lese weiter:

Windows Media Connect Media Server läuft ausschließlich unter Windows XP Service Pack 2 in Microsoft Framework Umgebung. Und das ist das ganze Problem.

Download (DSL) und Installation von Service Pack2: insgesamt 1h bei 260MB - Ständige Schikane den Internet Explorer als Browser zu benutzen und aufwendig die Seriennummer des Betriebssystems registieren zu lassen.

Wenn man das geschafft hat kommt der eigentlich ärgerliche Teil der Geschichte:

Download (DSL) und Installation von Frameworks: 1h bei 23 MB - denn: beim ersten Anlauf prompt Fehler bei der Installation, auch beim zweiten Mal. Was nun. Er schafft es nicht ein Verzeichnis unter /Windows/system32 anzulegen. Also lege ich das per Hand an. Dritter Versuch. Jetzt hats geklappt. Abbruch an späterer Stelle der Installationsroutine. Nochmal hochfahren, runterfahren. Beim 6. Versuch schließ er die Routine ab.

Download (DSL) und Installation von Microsoft Media Connect : 1min und 1MB.

Beim Versuch das ganze Konstrukt dann zu starten: Fehler beim Starten der Frameworks-Umgebung. Abbruch
Kapitulation
Ich habe genug - ohne mich, Bill

Zeitaufwand zur Installation von SP2 und (vor allem) Frameworks: 2h+, mehrere Installationsfehler und mehr als 10 Mal Hoch- und Runterfahren. Hier ist er Mal wieder - der Grund Microsoft zu hassen und keine Serverlösungen von Microsoft einzusetzten.

Nachteile: a complete waste of your time
Vorteile: 0,00

Fazit: Wird man so der reichste Mann der Welt?


Slim Server:

Slim Server ist die Open-Source MediaServer Lösung des Roku Konkurrenten Slimdevices. Funktioniert aber auch mit der Soundbridge. Und zwar ganz gut. Die Oberfläche des Slim-Servers ist übersichtlich strukturiert und hat mannigfaltige Möglichkeiten. Die Lösung läuft stabil und wird sofort von der Bridge erkannt.

Die Menuführung unterscheidet sich komplett von iTunes oder WinAMP/Twonky. Nach Erkennung des MediaServers geschieht alles über die SEARCH Taste. Und das beutet man MUSS suchen, und zwar nach Titel, Album oder Künstler. Anders kann man die Struktur der Musikdatenbank nicht ergründen.

Auch das Display im Abspiel Modus unterscheidet sich von iTunes und WinAMP/Twonky.
Display Anzeige: Abspielmodus: Oben Titel, unten TrackTitel. Wahlweise zusätzlich Spielzeit, auch mit Balkenanzeige aber ohne Equalizer. Infoanzeige: mit Pfeil nach unter erscheinen statt des Titels alle ID-Tag-Werte: Artist, Album, Track, Jahr, Genre, Format, Comment Duration, Genre, Track Nr., Kodierungsqualität, Größe in MB.

Probleme: keine - bis auf das die Navigationsstruktur nicht für die Soundbridge sondern für Slim Devices gemacht ist und sie sich etwas hölzern anfühlt.
Downloadgröße/Link:Slim Server 12MB.
Vorteile: Stabile Lösung, auch für MAC OS X und Linux, Open Source
Nachteile: ausschließlich Suchfunktion, Menuführung ist etwas verwirrend - wahrscheinlich weil auf die Fernbedienung der Slim Device Familie ausgelegt.
Fazit: Ausreichend gute Lösung, Schwächen in der Navigation



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Kommentare

27.02.2007 - 20:12 Ein klasse Stück Hardware. Einrichtung ist kinderleicht und klappt auf Anhieb, Firmwareupdate in Sekunden gemacht. Ob Inet-Radio oder MP3-Stream vom PC - die Soundbridge ist ein echter Genuss. Soundqualität, Bedienung, Eingänge (optisch, koaxial, Cinch, Kopfhörer) und Design sind spitze. Würde für dieses Gerät auf über 200 Euro ausgeben ;). Volle Empfehlung. Thx @ mpex.net für die tolle Bewertung der MediaServer-Software, war eine gute Entscheidungshilfe!
25.12.2006 - 19:48 Benutze selber die ROKU-Soundbridge in meinem Arbeitszimmer an einen W-LAN-Router und bin damit vollkommen zufrieden. Ich bin so begeistert davon, daß ich sogar eine zweite Soundbridge für das Wohnzimmer gekauft habe. Aber nun der Hammer: Die original Soundbridge ist nicht mehr in DL zu bekommen, sondern nur noch eine Kopie von Pinnacle. Äusserlich und funktionstechnisch unterscheidet sie sich nicht vom Original. Jedoch ist sie NICHT kompatibel mit der ITunes-Software! Angeblich hat Pinnacle nicht die Lizenzen für diese Server-Software bekommen. Alle anderen Server-Software-Programme funktionieren jedoch. Roku empfiehlt die Firefly-Software zum Betrieb der Pinnacle-Soundbridge. MfG Rommie



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